GEFAHRGUT CONSULTING
Bremen ist Deutschlands Zwei-Städte-Hafenstaat: In Bremerhaven werden Container und Fahrzeuge für den Weltmarkt umgeschlagen, im GVZ Bremen — dem größten Güterverkehrszentrum des Landes — laufen die Warenströme des Nordwestens zusammen. Der typische Bremer Gefahrgutfall endet deshalb selten an der Rampe: Er wechselt vom Lkw in den Seecontainer, und mit diesem Wechsel wechselt das Regelwerk — vom ADR zum IMDG-Code.
Als Ihr externer Gefahrgutbeauftragter übernehmen wir alle Pflichten nach § 3 Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) — für Straße (ADR), Schiene (RID), Binnenschifffahrt (ADN) und Seeschifffahrt (IMDG-Code). Gerade die Kombination Straße + See ist in Bremen entscheidend. Begehungen und Unterweisungen finden vor Ort in Ihrem Betrieb statt — zu einer festen Monatspauschale ab 29 €.
Sobald Ihrem Unternehmen Pflichten als Beteiligter nach GGVSEB oder — für den Seeverkehr — nach GGVSee zugewiesen sind, ist nach § 3 GbV ein Gefahrgutbeauftragter in Textform zu bestellen. Maßgeblich ist Ihre Rolle in der Kette: Absender, Verpacker, Verlader, Befüller, Beförderer, Empfänger oder Entlader. Wichtig für den Hafenstandort: Die Bestellung ist verkehrsträgerbezogen — wer Container für die Verschiffung packt oder als Absender im Seeverkehr auftritt, braucht den Verkehrsträger See in der Bestellung, nicht nur die Straße.
| Vorschrift | Kurzbezeichnung | Typischer Bremer Anwendungsfall |
|---|---|---|
| 1.1.3.6 ADR | 1000-Punkte-Regel | Zulieferverkehre und Kleinmengen im Stadtgebiet |
| Kapitel 3.4 ADR | Begrenzte Mengen (LQ) | Konsumgüter und Handelsware aus dem GVZ |
| Kapitel 3.5 ADR | Freigestellte Mengen (EQ) | Labor- und Prüfmuster |
| 1.1.3.1 c) ADR | Handwerkerregelung | Werft-, Bau- und Servicefahrten |
Achtung: Die Freistellungen des ADR gelten so nicht im Seeverkehr — der IMDG-Code hat eigene Regeln. Ob Ihre Sendung auch seewärts erleichtert läuft, prüfen wir mit. Erster Schritt: der kostenlose Selbsttest „Brauche ich einen Gefahrgutbeauftragten?“ oder der 1000-Punkte-Rechner.
Beratung an Ihre Ansprüche angepasst – unsere Berater freuen sich auf Sie. In zwei Minuten prüfen, ob Sie einen Gefahrgutbeauftragten brauchen — zum kostenlosen Test.
Ein interner Beauftragter — für Straße UND See geschult — kostet doppelte Schulungen, IHK-Prüfungen und Freistellungszeit. Extern zahlen Sie eine feste Monatspauschale ab 29 €, alle Verkehrsträger aus einer Hand.
Die dokumentierte Arbeit eines fachkundigen Beauftragten ist Ihr Nachweis erfüllter Organisationspflichten — entscheidend, wenn Gewerbeaufsicht, Hafenbehörde oder BALM prüfen.
Wir kennen die Schnittstelle Straße/See aus dem Tagesgeschäft: Container-Packbescheinigung, CTU-Code, IMDG-Stauvorschriften und die Abläufe an Terminal und Packbetrieb.
Mit dem IMDG-Amendment 42-24 kamen 2026 u. a. neue UN-Nummern für batteriebetriebene Fahrzeuge — hochrelevant für den Autoumschlag. Wir übersetzen jede Änderung auf Ihre Prozesse.
Wir übernehmen alle Pflichten, die Ihr Unternehmen als Beteiligter der Beförderungskette zu erfüllen hat — für Straße, Schiene und See:
Bestellung in Textform exakt für die Verkehrsträger, die Sie betreffen. Am Hafenstandort prüfen wir immer mit: Braucht Ihre Rolle den Verkehrsträger See nach GGVSee?
Wir bestimmen Ihre Beteiligtenrollen je Standort und Warenstrom — vom Werk über das GVZ bis zum Terminal. Daraus folgt der komplette Pflichtenkatalog.
UN-Nummer, Klasse, Verpackungsgruppe — geprüft für ADR und IMDG, denn die Erleichterungen der beiden Regelwerke unterscheiden sich.
Musterbeförderungspapiere nach Kapitel 5.4 ADR, Dangerous-Goods-Deklaration und Container-Packbescheinigung nach 5.4.2 IMDG-Code für Ihre Seeverkehre.
Inhouse in Bremen oder Bremerhaven, auf Wunsch digital — dokumentiert. Ergänzend: IMDG-Code 1.3 Unterweisung und CTU-Code Schulung für Packpersonal.
Jahresbericht nach 1.8.3.13 ADR für die Geschäftsleitung, Sicherungsplan nach Kapitel 1.10 ADR bei Gütern mit hohem Gefahrenpotenzial.
Begehung von Lager, Packplätzen und Verladebereichen mit priorisierter Maßnahmenliste — inklusive Blick auf Ladungssicherung und Containerpacken nach CTU-Code.
Wir begleiten Sie gegenüber der Gewerbeaufsicht des Landes Bremen, den Hafenbehörden und dem BALM — und erstellen bei Unfällen den Bericht nach 1.8.5 ADR.
Unsere Zusatzleistung für Bremen: Wir prüfen Exportsendungen gegen den IMDG-Code — Stauvorschriften, Trennung, Dokumentation — bevor der Container zum Terminal rollt.
Für Bremer Unternehmen ist der Wechsel des Verkehrsträgers der kritischste Moment der Transportkette. Diese Punkte entscheiden, ob Ihr Container das Schiff erreicht:
| Thema | Was es bedeutet |
|---|---|
| IMDG-Code statt ADR | Ab Übergabe zur Verschiffung gilt der IMDG-Code (Amendment 42-24, verbindlich seit 1.1.2026) — mit eigenen Stau-, Trenn- und Dokumentationsregeln. |
| Container-Packbescheinigung | Wer den Container packt, zeichnet nach 5.4.2 IMDG-Code verantwortlich — der häufigste Beanstandungspunkt im Vorlauf. |
| CTU-Code | Ladungssicherung im Container nach internationalem Standard; Fehler fallen spätestens an Bord oder beim Empfänger auf. |
| Fahrzeugexport mit Batterie | Batteriebetriebene Fahrzeuge laufen seit IMDG 42-24 unter eigenen Eintragungen (u. a. UN 3556) — relevant für den Autoumschlag in Bremerhaven. |
| Elektronische Gefahrgutanmeldung | Nach § 41 der Bremischen Hafenordnung sind Gefahrgüter in den bremischen Häfen vorab elektronisch anzumelden — eine Landesbesonderheit, die viele auswärtige Versender nicht kennen. |
| Kontrollen | Neben BALM und Polizei auf A1 und A27 kontrollieren die Hafen- und Wasserschutzbehörden den Umschlag gefährlicher Güter in den bremischen Häfen. |
Unser Ansatz: Wir denken Ihre Kette bis an Bord — Klassifizierung, Verpackung und Papiere werden von Anfang an so aufgesetzt, dass sie auch im Seeverkehr tragen.
Rund um das Bremer Mercedes-Benz-Werk und seine Zulieferkette: Lacke, Klebstoffe, Betriebsstoffe, Airbag-Module (UN 3268) und Lithiumbatterien — inklusive Export über das Auto-Terminal Bremerhaven.
Für Speditionen und Packbetriebe im GVZ und in Hafennähe: Verlader- und Verpackerpflichten, Packbescheinigungen, CTU-gerechtes Stauen und die Unterweisung des gewerblichen Personals.
Für die Bremer Stahl- und Metallindustrie: Gase zum Schweißen und Brennschneiden, Säuren und Beizen der Klasse 8, ölhaltige Abfälle — und die Empfänger- und Entladerpflichten beim Rohstoffeingang.
Für Luft- und Raumfahrtbetriebe und ihre Dienstleister: Klebstoffe, Harze, Druckgase, Prüfmuster und Gefahrgut in freigestellten Mengen — dokumentiert für Audits der Branche.
Offshore-Basis Bremerhaven: Lithium-Speichersysteme, Hydrauliköle, Druckgasflaschen für Wartungseinsätze und Werkstattchemie — oft im Grenzbereich der Handwerkerregelung.
Trockeneis (UN 1845) und Kältemittel sind die unterschätzten Gefahrgüter der Lebensmittelwirtschaft — im Luftverkehr deklarationspflichtig, im geschlossenen Fahrzeug ein Erstickungsrisiko.
Propan, Acetylen, Kraftstoffe und Farben auf dem Weg zur Baustelle oder Werft: Wir ziehen die Grenze der Handwerkerregelung nach 1.1.3.1 c) ADR sauber und schriftlich.
Bestellung nur für die Straße: Das Unternehmen packt Container für die Verschiffung, bestellt ist der Beauftragte aber nur für den Verkehrsträger Straße. Formal ein Verstoß — und bei jeder Kontrolle angreifbar.
Packbescheinigung unterschätzt: Die Container-Packbescheinigung wird als Formsache abgetan — tatsächlich übernimmt der Unterzeichner Verantwortung für Stauung, Trennung und Zustand der Ladung.
ADR-Freistellung im Seeverkehr fortgeschrieben: Was auf der Straße unter der 1000-Punkte-Grenze frei läuft, ist deshalb noch nicht IMDG-konform — die Regelwerke erleichtern unterschiedlich.
Wareneingang ohne Pflichtenprüfung: Wer Stahl-Beizen, Gase oder Batterien nur empfängt und entlädt, ist Beteiligter nach GGVSEB — mit eigenen Pflichten, auch ohne Versand.
In der kostenlosen Erstberatung prüfen wir, ob Ihr Betrieb betroffen ist — ehrlich und ohne Verkaufsdruck.
Was kostet ein externer Gefahrgutbeauftragter in Bremen? Drei transparente Modelle, jeweils mit 12 Monaten Laufzeit — Rückfragen per Telefon und E-Mail sind immer inklusive. Gerne erstellen wir Ihnen ein individuelles Angebot.
Unsere Berater für Gefahrgut beraten Sie persönlich und
umfassend vor Ort - bundesweit und darüber hinaus.
Gefahrgut Consulting
Köschenberg 10
51379 Leverkusen
Sie haben noch Fragen oder wollen uns beauftragen?
In unserer Broschüre finden Sie alle Informationen zum externen Gefahrgutbeauftragten auf einen Blick zusammengefasst.
Vom ersten Gespräch bis zur laufenden Betreuung — in vier klaren Schritten:
Wir klären Güter, Verkehrsträger und Bestellpflicht. Wichtig am Hafenstandort: Wir fragen immer, ob Ihre Sendungen aufs Schiff gehen — das entscheidet über den Umfang der Bestellung.
Erfassung von Warenströmen, Standorten und Beteiligtenrollen bis zum Terminal. Danach Bestellung in Textform nach § 3 GbV für alle einschlägigen Verkehrsträger.
Standortbegehung inklusive Packplätzen und Ladungssicherung, dazu die Unterweisung nach 1.3 ADR und 1.3.1 IMDG-Code — vor Ort in Bremen oder Bremerhaven.
Erreichbarkeit ohne Zusatzkosten, See-Checks vor kritischen Verschiffungen, Updates zu ADR- und IMDG-Änderungen und der Jahresbericht nach 1.8.3.13 ADR.
Sobald ihm Pflichten als Beteiligter nach GGVSEB oder GGVSee zugewiesen sind — vom Absender bis zum Entlader. Am Hafenstandort ist die GGVSee der oft übersehene Auslöser: Auch wer nur Container für die Verschiffung packt oder als Versender im Konnossement steht, kann bestellpflichtig sein.
Feste Monatspauschalen: 29 € für Selbstfahrer, 99 € für Kleinunternehmen bis 15 Mitarbeiter, 159 € für Großbetriebe — netto, 12 Monate Laufzeit, ohne versteckte Kosten und ohne Stundenabrechnung.
Nein. Die Bestellung ist verkehrsträgerbezogen — für Seeverkehre braucht der Beauftragte einen gültigen Schulungsnachweis See. Wir decken Straße, Schiene, Binnenschifffahrt und Seeschifffahrt ab und prüfen vor der Bestellung, was Sie wirklich brauchen.
Nach Abschnitt 5.4.2 IMDG-Code bestätigt der Packbetrieb, dass der Container korrekt gepackt, gestaut und gekennzeichnet ist. Die Unterschrift ist keine Formsache — sie dokumentiert Verantwortung. Wir schulen Ihr Packpersonal und richten den Prozess auditfest ein.
Auf der Straße bis zum Terminal gilt das ADR, ab Übergabe zur Verschiffung der IMDG-Code — zusätzlich greifen die bremischen Hafenvorschriften für den Umschlag gefährlicher Güter. Die Sendung muss von Anfang an so aufgesetzt sein, dass sie in allen drei Welten besteht.
Ja — den gesamten Zwei-Städte-Staat plus das niedersächsische Umland: vom GVZ Bremen über die Industriehäfen bis zu Terminal- und Offshore-Betrieben in Bremerhaven.
Mit dem IMDG-Amendment 42-24 haben batteriebetriebene Fahrzeuge eigene UN-Nummern erhalten — Lithium-Ionen-Fahrzeuge laufen jetzt unter UN 3556. Für den Autoumschlag heißt das: Deklaration und Dokumentation müssen umgestellt sein.
Im Betrieb die Gewerbeaufsicht des Landes Bremen, im Hafen zusätzlich die Hafenbehörden, auf der Straße BALM und Polizei — die A1 und die A27 sind regelmäßige Kontrollstrecken.
Tätigkeiten, Ereignisse und beförderte Mengen des Jahres — vorzulegen der Geschäftsleitung und mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Behörden fragen ihn bei Kontrollen als Erstes ab; bei uns liegt er vor, bevor gefragt wird.
Nach Erstgespräch und Angebotsannahme erfolgt die Bestellung kurzfristig; Bestandsaufnahme und erste Unterweisung terminieren wir in der Regel innerhalb weniger Werktage. In Bremen und Bremerhaven begleiten wir Verlader und Speditionen mit Seeverkehrsbezug (IMDG) direkt an den Überseehäfen und im Güterverkehrszentrum.

Seit über 10 Jahren beraten wir Unternehmen bundesweit zu Gefahrgut, Transport-Compliance und Arbeitssicherheit – persönlich, verlässlich und zu transparenten Pauschalpreisen.
Hinterlassen Sie uns Ihre Kontaktdaten – wir melden uns bei Ihnen.
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