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GEFAHRGUT CONSULTING

CTU-Code Schulung — inhouse an Ihren Containern

Wir schulen Ihr Team dort, wo gepackt wird: an Ihrer Rampe, an Ihren Containern, mit Ihrer Ladung. Ein Tag, acht Unterrichtseinheiten, bis zu zehn Teilnehmer — zum Festpreis von 1.190 € zzgl. USt., Anfahrt bundesweit inklusive.

  • 8 UE nach Anlage 10 CTU-Code, halber Tag am Container
  • Bundesweit vor Ort — Anfahrt und Spesen inklusive
  • Teilnahmebescheinigung noch am selben Tag
  • Nachbetreuung ohne Zusatzkosten

Unverbindlich und kostenfrei · Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages

1.190 €Festpreis pro Tag, zzgl. USt.
8 UEein Schulungstag, rund die Hälfte am Container
100+durchgeführte Schulungen seit 2018
bundesweitAnfahrt und Spesen inklusive

Fester Ansprechpartner · Termine auch samstags und in Randzeiten · Nachbetreuung ohne Zeitlimit

Warum Inhouse bei Ihnen mehr bringt als ein offenes Seminar

Ladungssicherung funktioniert nicht abstrakt. Wer die vier Sicherungsprinzipien im Seminarraum gehört hat, steht am nächsten Tag vor der eigenen Ladung und weiß nicht, welches davon hier gilt. Wer dieselbe Frage am eigenen Container mit dem Dozenten geklärt hat, weiß es. Und wer am Ende die Packbescheinigung unterschreibt, übernimmt damit Verantwortung — wie sich diese sauber übertragen lässt, steht unter beauftragte Person Gefahrgut.

An Ihren Containern

Ihr Containertyp, Ihre Zurrpunkte, Ihre Böden. Wir prüfen zugleich, ob Ihre Zurrmittel und Antirutschmatten geeignet und ausreichend sind. Häufig lautet die Antwort: nur teilweise.

Mit Ihrer Ladung

Ihre Verpackungen, Palettenmaße, Gewichte und Schwerpunktlagen. Die Sicherungslösung, die wir gemeinsam erarbeiten, ist am nächsten Tag einsetzbar.

Keine Reisezeiten

Zehn Personen zu einem externen Seminarort zu schicken kostet realistisch zehn zusätzliche halbe Arbeitstage plus Reisekosten. Ihr Team bleibt im Haus und ist erreichbar.

Festpreis ohne Nachschlag

Anfahrt, Spesen, Unterlagen, Bescheinigungen und Nachbetreuung sind enthalten. Keine Anfahrtspauschale, kein Aufpreis für Randzeiten.

Vorab angepasst

Wir passen die Unterlagen vor jedem Termin an Ihre Ladung und Ihre Branche an. Keine Standardpräsentation.

Ein Ansprechpartner

Von der Anfrage bis nach der Schulung dieselbe Person. Anfragen beantworten wir in der Regel am selben Werktag.

Wer benötigt eine CTU-Code Schulung?

Eine CTU-Code Schulung benötigt jede Person, die Container packt, entpackt, die Beladung verantwortet oder ein Container Packing Certificate unterschreibt. Wer gefährliche Güter für den Seetransport packt, muss nach Kapitel 1.3 des IMDG-Codes unterwiesen sein — und diese Unterweisung hat den CTU-Code zu berücksichtigen. Für nicht gefährliche Güter besteht keine unmittelbare gesetzliche Schulungspflicht; die Unterweisungspflicht nach § 12 ArbSchG und die zivilrechtliche Sorgfaltspflicht gelten aber unverändert.

  • Verlader und Packpersonal — führen die Beladung aus
  • Versandmitarbeiter — erstellen Papiere und unterschreiben das Packzertifikat
  • Logistik- und Versandleiter — tragen die Organisationsverantwortung
  • Lagerleiter — legen Abläufe, Materialbereitstellung und Kontrollpunkte fest
  • Speditionsmitarbeiter — übernehmen fremdbefüllte Container und müssen Annahmen verweigern können
  • Exporteure — haften gegenüber Käufer und Versicherer für die Transportfähigkeit
  • Importeure und Entlader — öffnen Container, die andere gepackt haben
  • Gefahrgutbeauftragte — überwachen Packvorgänge und organisieren Unterweisungen
  • Qualitätsmanagement — verankert Packvorgaben in Prozessdokumentation und Auditfähigkeit

Selbsttest: Brauchen wir die Schulung?

  • Wir packen Seecontainer oder lassen sie auf unserem Gelände packen
  • Bei uns unterschreibt jemand Containerpackzertifikate
  • Wir versenden Gefahrgut per Seefracht
  • Wir hatten in den letzten drei Jahren einen Ladungsschaden im Containerverkehr
  • Unsere Packanweisung ist älter als drei Jahre oder existiert nicht schriftlich
  • Für unser Packpersonal liegt keine dokumentierte Unterweisung vor
  • Unsere Mitarbeiter öffnen Container, die außerhalb der EU gepackt wurden
  • Ein Kunde oder Auditor hat nach unserem CTU-Code-Nachweis gefragt

Ein einziges Ja genügt.

Ist der CTU-Code Pflicht? Die Rechtslage kompakt

Der CTU-Code ist ein internationales Regelwerk für das sichere Packen von Güterbeförderungseinheiten, 2014 von IMO, ILO und UNECE veröffentlicht. CTU steht für Cargo Transport Unit — Seecontainer, Wechselbehälter, Sattelauflieger, Tankcontainer und Fahrzeuge im multimodalen Verkehr. Maßgeblich sind Anlage 7 (Packen und Sichern) und Anlage 10 (Inhalte eines Schulungsprogramms); unsere Schulung folgt Anlage 10.

Formal ist er ein nicht verbindlicher Verhaltenskodex. Praktisch ist er in drei Richtungen bindend: Über den IMDG-Code und die GGVSee gilt er für Gefahrgut im Seeverkehr. Als anerkannte Regel der Technik ist er der Maßstab vor Gericht, beim Sachverständigen und beim Versicherer. Und anders als ADR oder IMDG-Code erfasst er jede Ladung, nicht nur gefährliche Güter.

Vier Regelwerke im Vergleich

KriteriumCTU-CodeADRIMDG-CodeVDI 2700 ff.
HerausgeberIMO / ILO / UNECEUNECEIMOVDI
VerkehrsträgermultimodalStraßeSeeüberwiegend Straße
RegeltPacken und Sichern in BeförderungseinheitenGefahrgut auf der StraßeGefahrgut auf SeeLadungssicherung auf Straßenfahrzeugen
Auch ohne Gefahrgut?janeinneinja
Verbindlich in Deutschland?mittelbar über IMDG-Code und GGVSee, sonst als anerkannte Regel der Technikja, über die GGVSEBja, über die GGVSeenein, anerkannte Regel der Technik
Zugehörige UnterweisungCTU-Code SchulungADR 1.3 UnterweisungIMDG-Code 1.3 UnterweisungSchulung nach VDI 2700a

Diese Regelwerke ersetzen einander nicht. Wer ADR-1.3-unterwiesen ist, ist damit nicht für das Packen von Seecontainern qualifiziert — und umgekehrt. Viele Versandabteilungen brauchen beides; wir kombinieren die Termine auf Wunsch an einem Tag.

Zum Weiterlesen: CTU-Code und VDI 2700 im Vergleich · ADR, IMDG und IATA im Vergleich

Wer trägt welche Verantwortung?

  • Versender — Klassifizierung, Deklaration, Dokumentation und Ermittlung der verifizierten Bruttomasse (VGM) nach SOLAS Kapitel VI Regel 2
  • Packbetrieb und Verlader — ordnungsgemäßes Packen und Sichern, Containerkontrolle einschließlich CSC-Plakette
  • Unterzeichner des Packzertifikats — bestätigt persönlich Beladung, Sicherung und Angaben
  • Beförderer — Übernahme nur transportfähiger Einheiten, Prüfung der Dokumentation
  • Unternehmensleitung — Auswahl, Anweisung, Kontrolle, Dokumentation. Die Ausführung lässt sich delegieren, die Organisationsverantwortung nicht.

Wenn Sie diese Struktur dauerhaft aufsetzen wollen, ist ein externer Gefahrgutbeauftragter der passende Rahmen.

Inhalte der CTU-Code Schulung — 8 Unterrichtseinheiten

Die Schulung folgt Anlage 10 des CTU-Codes. Etwa die Hälfte der Zeit verbringen wir nicht im Schulungsraum, sondern am Container. Die Inhalte passen wir vor jedem Termin an Ihre Ladung, Ihre Verpackungen und Ihre Ladehilfsmittel an.

Rechtsgrundlagen und Verantwortlichkeiten1 UECTU-Code, IMDG-Code, GGVSee, SOLAS/VGM und CSC im Zusammenhang — wer wofür haftet.
Containerarten und Containerkontrolle1 UEISO-Container, 20-Fuß, 40-Fuß, High Cube, Flatrack, Open Top. CSC-Plakette, Außenhaut, Dach, Boden, Türen, Zurrpunkte, Lichtprobe, Dokumentation.
Physikalische Grundlagen1 UEBeschleunigungen im See- und Straßenverkehr, Massenkraft, Reibungskraft, Reibbeiwert µ — mit Faustformeln statt Formelakrobatik.
Gewichtsverteilung und Schwerpunkt1 UENutzlast, Bodenbelastung, Längs- und Querverteilung, Ermittlung der VGM.
Ladungssicherung im Container2 UEBlocking, Bracing, Lashing und Reibungserhöhung. Zurrmittel und Nennkräfte, Kantenschutz, Antirutschmaterial, Leerraumvermeidung.
Feuchtigkeit, Gefahrgut, Begasung1,5 UETaupunkt, Trockenmittel, Containerpapier, Liner Bags. Zusammenladeverbote, Trennvorschriften, Placardierung. Begaste Container: Warnzeichen, Lüftungszeiten, Messung, Türverfahren, Standposition.
Dokumentation und Container Packing Certificate0,5 UEAufbau nach Abschnitt 5.4.2 IMDG-Code, Packliste, Stauplan, Fotodokumentation.
Praxisteil am Container2 UEContainerkontrolle, Stauplan erstellen, beladen, Sicherungsmittel anbringen und gemeinsam bewerten. Zum Abschluss eine schriftliche Maßnahmenliste für Ihren Betrieb.

Lithiumbatterien im Container sind ein Sonderfall — dafür gibt es die Unterweisung Batterie. Für die Papiere: Beförderungspapier erstellen lassen.

So läuft Ihre CTU-Code Schulung ab

1AnfrageFormular oder Anruf. Wir brauchen zunächst nur drei Angaben: Standort, ungefähre Teilnehmerzahl, Art Ihrer Ladung.
2Kostenlose ErstberatungEin kurzes Gespräch: Was versenden Sie, welche Container nutzen Sie, ist Gefahrgut betroffen, wo hakt es. Wenn eine andere Maßnahme sinnvoller ist, sagen wir das.
3Festpreisangebot und TerminSie erhalten ein Angebot ohne Nebenkosten. Nach Freigabe stimmen wir den Termin ab — auch samstags oder in Randzeiten. Anschließend passen wir die Unterlagen an Ihre Ladung an.
4SchulungstagAcht Unterrichtseinheiten bei Ihnen vor Ort, rund die Hälfte am Container. Bis zu 10 Teilnehmer.
5Bescheinigung und NachbetreuungJeder Teilnehmer erhält am selben Tag eine Teilnahmebescheinigung — verwendbar gegenüber Behörden, Auditoren und Kunden. Dazu die Maßnahmenliste aus dem Praxisteil. Fragen danach beantworten wir telefonisch oder per E-Mail, ohne Zusatzkosten und ohne Zeitlimit.

Drei Fehler, die wir bei Betriebsbegehungen immer wieder finden

Keine Extremfälle — der Regelfall.

Der Schwerpunkt, an den niemand dachte

Ein Maschinenbauer verlädt eine Anlage im 40-Fuß-Container. Gesamtgewicht deutlich unter Nutzlast, die Ladung steht sicher. Der Schwerpunkt liegt jedoch im vorderen Drittel, weil das schwere Antriebsmodul zuerst eingebracht wurde. Beim Umschlag hängt der Container schief im Spreader, beim Straßenvortransport ist die Achslastverteilung unzulässig.

Der leere Raum vor den Türen

Zwischen letzter Palettenreihe und Containertüren bleiben 60 Zentimeter frei, gesichert wird nichts — „die Ware steht ja stramm“. Nach vier Wochen Seetransport sind die hinteren Paletten kollabiert. Beim Öffnen im Zielhafen stürzt die Ladung dem Entlader entgegen. Materialkosten für die korrekte Endsicherung: ein zweistelliger Eurobetrag.

Das Zertifikat, das ungelesen unterschrieben wurde

Eine Versandsachbearbeiterin unterschreibt seit Jahren Container Packing Certificates. Gepackt wird von der Lagermannschaft, kontrolliert wird nicht. Nach einem Ladungsschaden fragt der Versicherer nach der Grundlage der Bestätigung und nach Schulungsnachweisen. Beides existiert nicht.

Fehler beim Packen zeigen sich nicht sofort. Sie zeigen sich nach Kranumschlägen, Seegang, Temperaturwechseln und mehreren Verkehrsträgerwechseln — wenn niemand mehr eingreifen kann. Typische Folgen: verschobene Ladung bis hin zu durchschlagenen Containerwänden, Containerverluste über Bord durch falsch deklarierte Gewichte, kippende Container beim Umschlag, Sturzgefahr beim Öffnen, Feuchtigkeitsschäden, Vergiftungen beim Öffnen begaster Container.

Was wir außerdem regelmäßig sehen

  • Containerkontrolle und CSC-Plakette werden vor dem Packen nicht geprüft
  • Leerräume vor den Türen bleiben ohne Endsicherung
  • Antirutschmaterial wird ohne Nachweis des Reibbeiwerts eingesetzt oder doppelt gestapelt
  • Zurrgurte werden ohne Kantenschutz und mit ungünstigen Winkeln verwendet, ablegereife Mittel sind im Umlauf
  • Kondensationsrisiko wird nicht bewertet, Trockenmittel fehlt oder ist unterdimensioniert
  • Es existiert weder eine schriftliche Packanweisung noch ein Schulungsnachweis

Ihre Haftung hat vier Ebenen

  • Ordnungsrechtlich — Verstöße gegen die GGVSee sind bußgeldbewehrt; bei Vorsatz oder Gefährdung kommt strafrechtliche Verfolgung in Betracht. Die Höhe richtet sich nach der Schwere des Verstoßes.
  • Zivilrechtlich — Reeder, Empfänger oder geschädigte Dritte nehmen Sie in Regress. Maßstab ist, ob nach anerkannten Regeln der Technik gepackt wurde. Ein fehlender Unterweisungsnachweis wird als Organisationsverschulden gewertet.
  • Versicherungsrechtlich — Transportversicherer prüfen die Packqualität. Wird grobe Fahrlässigkeit festgestellt, droht Leistungskürzung oder Deckungsablehnung.
  • Arbeitsschutzrechtlich — Verletzt sich ein Mitarbeiter und liegt keine Unterweisung vor, prüft die Berufsgenossenschaft Regressansprüche.

Was kostet eine CTU-Code Schulung?

Eine CTU-Code Inhouse-Schulung bei Gefahrgut Consulting kostet 1.190 € zzgl. USt. pro Schulungstag für bis zu 10 Teilnehmer. Enthalten sind Anfahrt und Spesen bundesweit, Schulungsunterlagen, Handouts, Teilnahmebescheinigungen und die Nachbetreuung. Weitere Kosten fallen nicht an.

Offene Seminare kosten üblicherweise 316 bis 495 € pro Person, zuzüglich Reisekosten und Reisezeit. Ab etwa vier Teilnehmern sind Sie inhouse günstiger; bei voller Auslastung liegen Sie bei 119 € pro Mitarbeiter für einen ganzen Präsenztag mit Praxisteil.

4 Teilnehmer

gerundet, bei 1.190 € Festpreis
298 pro Person, zzgl. USt.
  • Kleine Gruppe, viel Zeit pro Person
  • Vollständiger Praxisteil am Container
  • Alle Leistungen inklusive

8 Teilnehmer

gerundet, bei 1.190 € Festpreis
149 pro Person, zzgl. USt.
  • Typische Größe einer Versandabteilung
  • Vollständiger Praxisteil am Container
  • Alle Leistungen inklusive
Bester Preis

10 Teilnehmer

gerundet, bei 1.190 € Festpreis
119 pro Person, zzgl. USt.
  • Maximale Teilnehmerzahl pro Termin
  • Vollständiger Praxisteil am Container
  • Alle Leistungen inklusive
  • Anfahrt und Spesen bundesweit
  • Schulungsunterlagen und Handouts
  • Praxisteil an Ihrem Container
  • Individuelle Anpassung an Ihre Ladung
  • Teilnahmebescheinigungen am selben Tag
  • Maßnahmenliste aus dem Praxisteil
  • Nachbetreuung ohne Zeitlimit

Alle Preise zzgl. USt. · Keine versteckten Kosten · Keine Anfahrtspauschale · Kein Aufpreis für Samstage und Randzeiten · Ab 11 Mitarbeitern erstellen wir ein Paketangebot über mehrere Termine

Für welche Branchen ist die CTU-Code Schulung geeignet?

Die Grundlagen sind überall gleich, die Fehlerbilder nicht. Wir bringen die Beispiele mit, die zu Ihrer Ladung passen.

ChemieGefahrgutcontainer, Trennvorschriften, IBC- und Fasssicherung, Placardierung
Automotiveschwere Einzelteile, Sonderladungsträger, Schwerpunktlagen, JIT-Takt
Maschinenbauübergroße Einzelstücke, Flatrack und Open Top, Direktzurren, Krafteinleitung
PharmaTemperaturführung, Kondensationsschutz, Unversehrtheit der Sekundärverpackung
LebensmittelFeuchtigkeit und Schimmel, Geruchsübertragung, Vorladungsreste, ISPM 15
Handel und E-CommerceMischladungen, viele kleine Kolli, Stapeldruck, Leerraumproblematik
Logistik und Speditionfremdbefüllte Container, Annahmeprüfung, Schnittstellenhaftung
Importsicheres Öffnen, Begasungsrisiko, Schadenserfassung und Beweissicherung
Exportvollständige Dokumentation, VGM, Packzertifikat, Anforderungen des Bestimmungslands

Häufige Fragen zur CTU-Code Schulung

Für Personen, die Gefahrgut in Container für den Seetransport packen, ist eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 des IMDG-Codes verpflichtend, und diese hat den CTU-Code zu berücksichtigen. Für nicht gefährliche Güter gibt es keine unmittelbare gesetzliche Schulungspflicht — die Unterweisungspflicht nach § 12 ArbSchG und die zivilrechtliche Sorgfaltspflicht bestehen jedoch in jedem Fall.

CTU steht für Cargo Transport Unit, auf Deutsch Güterbeförderungseinheit. Dazu zählen Seecontainer, Wechselbehälter, Sattelauflieger, Tankcontainer und Fahrzeuge im multimodalen Verkehr.

Nein. Die Belastungen im Seeverkehr unterscheiden sich grundlegend von denen im Straßenverkehr, ebenso die Sicherungsverfahren im geschlossenen Container. Containerkontrolle, CSC-Plakette, Kondensation, Begasung und Container Packing Certificate sind in VDI-2700-Schulungen nicht enthalten.

Wenn Sie Gefahrgut per Seefracht versenden: ja. Die IMDG-1.3-Unterweisung deckt die gefahrgutspezifischen Anforderungen ab, die CTU-Code Schulung die packtechnischen. Beide lassen sich bei uns an einem Termin kombinieren.

Für Gefahrgutbeteiligte im Seeverkehr gilt über den IMDG-Code ein zweijähriger Auffrischungsrhythmus. Für alle anderen empfehlen wir denselben Takt — die arbeitsschutzrechtliche Unterweisungspflicht verlangt ohnehin eine regelmäßige Wiederholung, mindestens jährlich in verkürzter Form. Der CTU-Code selbst schreibt kein Intervall vor.

Einen Tag mit acht Unterrichtseinheiten zuzüglich Pausen. Beginn und Ende stimmen wir an Ihren Betriebsablauf an.

Ideal ja, zwingend nein. Ist am Schulungstag kein Container verfügbar, arbeiten wir mit einem Wechselbehälter, einer Ladefläche oder anhand einer realen Sendung im Aufbau. Sagen Sie uns vorab Bescheid, dann planen wir entsprechend.

Einen Besprechungsraum für bis zu 10 Personen mit Projektionsmöglichkeit oder Bildschirm. Für den Praxisteil einen zugänglichen Container oder eine Verladefläche.

Bis zu 10 Personen pro Termin. Die Grenze ist bewusst gesetzt, damit im Praxisteil jeder selbst arbeiten kann. Bei größeren Gruppen erstellen wir ein Paketangebot über mehrere Termine — pro Person wird es dann deutlich günstiger.

Samstage und Randzeiten sind ohne Aufpreis möglich. Kurzfristige Termine innerhalb von zwei bis drei Wochen sind meist machbar — das hängt von der Auslastung ab.

Keine. Die Schulung ist ohne Vorwissen verständlich. Vorhandene Erfahrung nutzen wir im Praxisteil — erfahrene Packer bringen häufig die besten Fragen mit.

Jeder Teilnehmer erhält am Schulungstag eine Teilnahmebescheinigung, verwendbar gegenüber Behörden, Auditoren und Kunden. Eine Prüfung sieht der CTU-Code nicht vor. Wir arbeiten stattdessen mit praktischen Übungen und gemeinsamer Auswertung — das sichert den Lernerfolg zuverlässiger als ein Multiple-Choice-Bogen.

Es unterschreibt die Person, die für ordnungsgemäßes Packen und Sichern verantwortlich ist, in der Praxis der Verlader oder eine benannte Person im Versand. Sie können festlegen, wer unterschreibt; die Verantwortung des Unterzeichnenden lässt sich damit aber nicht ausschließen. Wer unterschreibt, muss beurteilen können, was er bestätigt. Genau darum geht es in der Schulung.

Die Verified Gross Mass ist die verifizierte Bruttomasse eines gepackten Containers. Nach SOLAS Kapitel VI Regel 2 muss der Versender sie seit dem 1. Juli 2016 ermitteln und an Reeder und Terminal übermitteln. Ohne VGM darf der Container nicht verladen werden.

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Für die erste Einschätzung brauchen wir nur drei Angaben: Standort, ungefähre Teilnehmerzahl, Art Ihrer Ladung. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages.

Alex Cwiklinski
Alex Cwiklinski
Geschäftsinhaber & Gefahrgutbeauftragter

Seit über 10 Jahren beraten wir Unternehmen bundesweit zu Gefahrgut, Transport-Compliance und Arbeitssicherheit – persönlich, verlässlich und zu transparenten Pauschalpreisen.

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