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Inhouse-Schulung · bundesweit · nach CTU-Code

Container sicher und rechtssicher packen

Wer Container packt, entscheidet über die Sicherheit einer ganzen Transportkette — und haftet persönlich für die Unterschrift auf dem Containerpackzertifikat. Wir schulen Ihr Team dort, wo es zählt: an Ihrer Rampe, an Ihren Containern.

1 Tag · 8 UE · bis 10 Teilnehmer · 999 € zzgl. USt. · Anfahrt inklusive

Der CTU-Code ist das internationale Regelwerk für das sichere Packen von Containern. Wer ihn nicht kennt, riskiert Ladungsschäden, Bußgelder und die Deckungsablehnung des Transportversicherers — und im Schadensfall zählt nicht Berufserfahrung, sondern dokumentierte Unterweisung.

Wir kommen zu Ihnen und schulen Ihr Team an Ihren Containern, mit Ihren Produkten und Ihren Ladehilfsmitteln. Die Sicherungslösung, die wir gemeinsam erarbeiten, ist am nächsten Tag einsetzbar.

999 €Festpreis pro Tag
zzgl. USt.
8 UEein Schulungstag
rund die Hälfte am Container
10Teilnehmer maximal
damit jeder selbst arbeitet
100+durchgeführte Schulungen
seit 2018

Was ist der CTU-Code?

Der CTU-Code ist ein internationales Regelwerk für das sichere Packen von Güterbeförderungseinheiten. Er wurde gemeinsam von der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO), der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und der Wirtschaftskommission der Vereinten Nationen für Europa (UNECE) erarbeitet und 2014 veröffentlicht. CTU steht für Cargo Transport Unit — dazu zählen Seecontainer, Wechselbehälter, Sattelauflieger, Tankcontainer und Fahrzeuge im multimodalen Verkehr.

Die IMO veröffentlichte den Code am 16. Dezember 2014 als Rundschreiben MSC.1/Circ.1497. Er ersetzt die IMO/ILO/UN-ECE-Leitlinien von 1997 und besteht aus 13 Kapiteln und 10 Anlagen. Besonders relevant sind Anlage 7 (Packen und Sichern von Ladung) und Anlage 10 (Inhalte eines Schulungsprogramms). Unsere Schulung ist entlang dieser Anlage 10 aufgebaut.

Ist der CTU-Code verbindlich?

Der CTU-Code selbst ist ein nicht verbindlicher Verhaltenskodex. Über den IMDG-Code und die GGVSee wird er für den Gefahrgutbereich faktisch bindend: Wer gefährliche Güter in Containern für den Seetransport packt, muss nach Kapitel 1.3 des IMDG-Codes unterwiesen sein. Hinzu kommt die zivilrechtliche Ebene — der CTU-Code gilt als anerkannte Regel der Technik und ist der Maßstab, an dem Ihr Packvorgang im Schadensfall gemessen wird.

Nicht verbindlich — aber maßgeblich

Der CTU-Code ist ein Verhaltenskodex ohne unmittelbare Bußgeldbewehrung. Als anerkannte Regel der Technik ist er dennoch der Maßstab vor Gericht, beim Sachverständigen und beim Versicherer.

Für Gefahrgut faktisch bindend

Der IMDG-Code verweist auf den CTU-Code und ist über die GGVSee deutsches Recht. Wer Gefahrgut in Seecontainer packt, muss nach Kapitel 1.3 IMDG-Code unterwiesen sein.

Gilt auch ohne Gefahrgut

Anders als ADR und IMDG-Code erfasst der CTU-Code jede Ladung. Die Sorgfalts- und Unterweisungspflichten bestehen unabhängig davon, ob gefährliche Güter im Container sind.

Wer benötigt eine CTU-Code Schulung?

Eine CTU-Code Schulung benötigt jede Person, die Container packt, entpackt, die Beladung verantwortet oder ein Containerpackzertifikat unterschreibt. Für gefährliche Güter im Seeverkehr ist die Unterweisung nach Kapitel 1.3 des IMDG-Codes verpflichtend und muss die Vorgaben des CTU-Codes berücksichtigen. Für nicht gefährliche Güter besteht keine unmittelbare gesetzliche Schulungspflicht — die arbeitsschutzrechtliche Unterweisungspflicht nach § 12 ArbSchG und die zivilrechtliche Sorgfaltspflicht gelten jedoch unverändert.

Typische Teilnehmer sind Verlader und Packpersonal, Versandmitarbeiter, Logistik- und Versandleiter, Lagerleiter, Speditionsmitarbeiter, Exporteure, Importeure und Entlader, Gefahrgutbeauftragte, Qualitätsmanagement, Produktionsunternehmen mit Direktverladung, Hafen- und Terminallogistik sowie gewerbliche Containerpackbetriebe.

Kurzer Selbsttest: Brauchen wir die Schulung?

Ein einziges Ja genügt: Wir packen Seecontainer oder lassen sie auf unserem Gelände packen. Bei uns unterschreibt jemand Containerpackzertifikate. Wir versenden Gefahrgut per Seefracht. Wir hatten in den letzten drei Jahren einen Ladungsschaden im Containerverkehr. Unsere Packanweisung ist älter als drei Jahre oder existiert nicht schriftlich. Wir können für unser Packpersonal keine dokumentierte Unterweisung vorlegen. Unsere Mitarbeiter öffnen Container, die außerhalb der EU gepackt wurden. Ein Kunde oder Auditor hat nach unserem CTU-Code-Nachweis gefragt.

Inhalte unserer CTU-Code Schulung

Die Schulung folgt inhaltlich Anlage 10 des CTU-Codes und umfasst acht Unterrichtseinheiten. Etwa die Hälfte der Zeit verbringen wir nicht im Schulungsraum, sondern am Container. Die Inhalte werden vor jedem Termin an Ihre Ladung, Ihre Verpackungen und Ihre Ladehilfsmittel angepasst.

Warum ist der CTU-Code so wichtig?

Weil die Person, die einen Container packt, in der Regel die letzte ist, die ihn von innen sieht — bis er Wochen später am Bestimmungsort geöffnet wird. Dazwischen liegen Kranumschläge, Seegang mit erheblichen Beschleunigungen, Temperaturwechsel und mehrere Verkehrsträgerwechsel. Fehler beim Packen zeigen sich nicht sofort. Sie zeigen sich, wenn niemand mehr eingreifen kann.

Typische Schadensbilder

Ladungsverschiebung im Seegang bis hin zu durchschlagenen Containerwänden. Containerverluste über Bord durch falsch deklarierte Gewichte und daraus fehlerhafte Staupläne. Kippende Container beim Umschlag durch außermittigen Schwerpunkt. Sturzgefahr beim Öffnen, wenn sich Ladung gegen die Türen verlagert hat — diese Unfälle treffen regelmäßig Empfänger, die mit dem Packvorgang nichts zu tun hatten. Feuchtigkeitsschäden durch Kondenswasser. Vergiftungen beim Öffnen begaster Container ohne vorherige Lüftung und Messung.

Ihre Haftung hat vier Ebenen

Ordnungsrechtlich: Verstöße gegen Vorschriften der GGVSee sind bußgeldbewehrt; bei Vorsatz oder Gefährdung kommt strafrechtliche Verfolgung in Betracht.

Zivilrechtlich: Reeder, Empfänger oder geschädigte Dritte nehmen Sie in Regress. Maßstab ist, ob nach anerkannten Regeln der Technik gepackt wurde — also nach CTU-Code. Fehlt der Nachweis einer Unterweisung, wird das als Organisationsverschulden gewertet.

Versicherungsrechtlich: Transportversicherer prüfen die Packqualität. Wird grobe Fahrlässigkeit festgestellt — und fehlende Unterweisung ist ein starkes Indiz dafür — droht Leistungskürzung oder vollständige Deckungsablehnung.

Arbeitsschutzrechtlich: Verletzt sich ein Mitarbeiter beim Packen oder Öffnen und es liegt keine Unterweisung vor, prüft die Berufsgenossenschaft Regressansprüche gegen das Unternehmen.

Wichtig: Nach der Gefahrgutverordnung See hat der Verlader vor Übergabe zur Beförderung die nach Abschnitt 5.4.2 des IMDG-Codes geforderte Bescheinigung — das Containerpackzertifikat — auszustellen. Wer dieses Zertifikat unterschreibt, bestätigt persönlich, dass der Container ordnungsgemäß gepackt, die Ladung gesichert und die Angaben zutreffend sind.

Rechtliche Grundlagen im Überblick

Vier Regelwerke greifen ineinander. Sie ersetzen einander nicht — eine ADR-1.3-Unterweisung qualifiziert niemanden für das Packen von Seecontainern, und umgekehrt deckt eine CTU-Code Schulung keine ADR-spezifischen Pflichten ab.

CTU-Code, ADR, IMDG-Code und VDI 2700 im Vergleich
KriteriumCTU-CodeADRIMDG-CodeVDI 2700 ff.
HerausgeberIMO / ILO / UNECEUNECEIMOVDI
Verkehrsträgermultimodal: See, Straße, Schiene, BinnenStraßeSeeüberwiegend Straße
Regelt was?Packen und Sichern in BeförderungseinheitenBeförderung gefährlicher Güter auf der StraßeBeförderung gefährlicher Güter auf SeeLadungssicherung auf Straßenfahrzeugen
Gilt auch ohne Gefahrgut?janeinneinja
Verbindlich in Deutschland?mittelbar über IMDG-Code und GGVSee, sonst als anerkannte Regel der Technikja, über die GGVSEBja, über die GGVSeenein, anerkannte Regel der Technik
Typische AnwenderVerlader, Packbetriebe, Speditionen, ExporteureFahrer, Verlader, VersenderVersender und Verlader im SeeverkehrFahrer, Verlader, Disponenten
Zugehörige UnterweisungCTU-Code SchulungADR 1.3 UnterweisungIMDG-Code 1.3 UnterweisungSchulung nach VDI 2700a

Diese Regelwerke ersetzen einander nicht. Wer ADR-1.3-unterwiesen ist, ist damit nicht für das Packen von Seecontainern qualifiziert — und umgekehrt. Viele Versandabteilungen brauchen beides; wir kombinieren ADR-1.3-Unterweisung und CTU-Code Schulung auf Wunsch an einem Termin.

Wer trägt welche Verantwortung?

Versender: Richtige Klassifizierung, Deklaration und Dokumentation sowie Ermittlung der verifizierten Bruttomasse (VGM) nach SOLAS Kapitel VI Regel 2, verpflichtend seit dem 1. Juli 2016.

Packbetrieb und Verlader: Ordnungsgemäßes Packen und Sichern nach CTU-Code, Kontrolle des Containerzustands einschließlich CSC-Plakette nach dem Übereinkommen über sichere Container von 1972.

Unterzeichner des Packzertifikats: Persönliche Bestätigung der ordnungsgemäßen Beladung und der Angaben.

Beförderer: Übernahme nur transportfähiger Einheiten, Prüfung der Dokumentation.

Unternehmensleitung: Organisationsverantwortung — Auswahl, Anweisung, Kontrolle und Dokumentation. Dieser Punkt wird am häufigsten übersehen: Die Ausführung lässt sich delegieren, die Organisationsverantwortung nicht. Wenn Sie diese Struktur dauerhaft aufsetzen wollen, ist ein externer Gefahrgutbeauftragter der passende Rahmen.

Warum wir die Schulung bei Ihnen durchführen

Weil Ladungssicherung nicht abstrakt funktioniert. Ein Teilnehmer, der im Schulungsraum die vier Sicherungsprinzipien gehört hat, steht am nächsten Tag vor seiner eigenen Ladung und weiß nicht, welches davon hier gilt. Wer dieselbe Frage mit dem Dozenten am eigenen Container geklärt hat, weiß es.

An Ihren Containern

Wir arbeiten am Containertyp, den Sie tatsächlich einsetzen — nicht an einem Beispielcontainer. Ihre Zurrpunkte, Ihre Böden, Ihre Türen. Wir prüfen außerdem, ob Ihre vorhandenen Zurrmittel und Antirutschmaterialien geeignet und ausreichend sind. Häufig lautet die Antwort: nur teilweise.

Mit Ihren Produkten

Ihre Verpackungen, Ihre Palettenmaße, Ihre Gewichte, Ihre Schwerpunktlagen. Die Sicherungslösung, die wir gemeinsam erarbeiten, ist am nächsten Tag einsetzbar. Wir sehen Ihren realen Packvorgang und benennen konkret, was geändert werden sollte.

Der praktische Nebeneffekt: Ihre Mitarbeiter haben keine Reisezeiten. Zehn Personen einen Tag lang zu einem externen Seminarort zu schicken bedeutet realistisch zehn zusätzliche halbe Arbeitstage plus Reisekosten. Bei uns bleibt das Team im Haus und ist im Notfall erreichbar.

So läuft Ihre CTU-Code Schulung ab

1 — Anfrage. Sie schicken uns das Formular oder rufen an. Wir brauchen zunächst nur drei Angaben: Standort, ungefähre Teilnehmerzahl, Art Ihrer Ladung.

2 — Beratung. Wir klären in einem kurzen Gespräch, was Sie versenden, welche Container Sie nutzen, ob Gefahrgut betroffen ist und wo es aktuell hakt. Kostenlos und unverbindlich. Wenn eine andere Maßnahme sinnvoller ist, sagen wir das.

3 — Angebot und Termin. Sie erhalten ein Festpreisangebot. Nach Freigabe stimmen wir den Termin ab — auch samstags oder in Randzeiten, wenn das für Ihren Betriebsablauf besser passt.

4 — Vorbereitung. Wir passen die Schulungsunterlagen an Ihre Ladung und Ihre Branche an und stimmen ab, welcher Container am Schulungstag zur Verfügung steht.

5 — Durchführung. Acht Unterrichtseinheiten bei Ihnen vor Ort, davon rund die Hälfte am Container. Bis zu 10 Teilnehmer.

6 — Teilnahmebescheinigungen. Jeder Teilnehmer erhält am selben Tag eine Bescheinigung — verwendbar gegenüber Behörden, Auditoren und Kunden. Dazu erhalten Sie die Maßnahmenliste aus dem Praxisteil.

7 — Nachbetreuung. Fragen, die nach der Schulung auftauchen, beantworten wir telefonisch oder per E-Mail. Ohne Zusatzkosten.

Ihre Vorteile mit Gefahrgut Consulting

Für welche Branchen ist die CTU-Code Schulung geeignet?

Die Grundlagen sind überall gleich, die Fehlerbilder nicht. Wir bringen die Beispiele mit, die zu Ihrer Ladung passen.

Häufige Fehler, die wir bei Betriebsbegehungen finden

Drei Situationen aus der Praxis, die keine Extremfälle sind, sondern der Regelfall.

Der Schwerpunkt, an den niemand dachte. Ein Maschinenbauer verlädt eine Anlage im 40-Fuß-Container. Gesamtgewicht deutlich unter Nutzlast, Ladung steht sicher. Der Schwerpunkt liegt jedoch im vorderen Drittel, weil das schwere Antriebsmodul zuerst eingebracht wurde. Beim Umschlag hängt der Container schief im Spreader, beim Straßenvortransport ist die Achslastverteilung unzulässig.

Der leere Raum. Zwischen letzter Palettenreihe und Containertüren bleiben 60 Zentimeter frei, gesichert wird nichts — „die Ware steht ja stramm“. Nach vier Wochen Seetransport sind die hinteren Paletten kollabiert. Beim Öffnen im Zielhafen stürzt die Ladung dem Entlader entgegen. Materialkosten für die korrekte Endsicherung: ein zweistelliger Eurobetrag.

Das Zertifikat, das ungelesen unterschrieben wurde. Eine Versandsachbearbeiterin unterschreibt seit Jahren Containerpackzertifikate. Gepackt wird von der Lagermannschaft, kontrolliert wird nicht. Nach einem Ladungsschaden fragt der Versicherer nach der Grundlage der Bestätigung und nach Schulungsnachweisen. Beides existiert nicht.

CTU-Code Schulung Inhouse

bei Ihnen vor Ort, bundesweit
999 zzgl. USt. pro Tag
  • 8 Unterrichtseinheiten (1 Tag) bei Ihnen vor Ort
  • Bis zu 10 Teilnehmer
  • Anfahrt und Spesen bundesweit inklusive
  • Praxisteil an Ihrem Container
  • Individuelle Anpassung an Ihre Ladung und Branche
  • Handout für alle Teilnehmer
  • Teilnahmebescheinigungen am selben Tag
  • Maßnahmenliste aus dem Praxisteil
  • Nachbetreuung ohne Zusatzkosten

Was kostet eine CTU-Code Schulung? — Kosten pro Teilnehmer

Eine CTU-Code Inhouse-Schulung bei Gefahrgut Consulting kostet 999 € zzgl. USt. pro Schulungstag für bis zu 10 Teilnehmer. Im Preis enthalten sind Anfahrt und Spesen bundesweit, Schulungsunterlagen, Handouts, Teilnahmebescheinigungen und die Nachbetreuung. Es fallen keine weiteren Kosten an.

Ab etwa drei Teilnehmern ist die Inhouse-Schulung günstiger als offene Seminare, die üblicherweise zwischen 400 und 700 € pro Person kosten — zuzüglich Reisekosten und Reisezeit. Bei voller Auslastung liegen Sie unter 100 € pro Mitarbeiter für eine ganztägige Präsenzschulung mit Praxisteil.

4 Teilnehmer

gerundet, bei 999 € Festpreis
250 pro Person, zzgl. USt.
  • Kleine Gruppe, viel Zeit pro Person
  • Vollständiger Praxisteil am Container
  • Alle Leistungen inklusive

8 Teilnehmer

gerundet, bei 999 € Festpreis
125 pro Person, zzgl. USt.
  • Typische Gruppengröße einer Versandabteilung
  • Vollständiger Praxisteil am Container
  • Alle Leistungen inklusive

10 Teilnehmer

gerundet, bei 999 € Festpreis
100 pro Person, zzgl. USt.
  • Maximale Teilnehmerzahl pro Termin
  • Vollständiger Praxisteil am Container
  • Alle Leistungen inklusive
Bester Preis

Häufige Bedenken — ehrlich beantwortet

„Unsere Leute machen das seit 20 Jahren, die brauchen keine Schulung."

Erfahrung ersetzt keinen Nachweis. Im Schadensfall fragt der Versicherer nicht nach Berufsjahren, sondern nach dokumentierter Unterweisung. Und in der Praxis finden wir gerade bei erfahrenen Teams eingeschliffene Routinen, die früher funktionierten und heute nicht mehr passen — etwa weil sich Verpackungen, Palettenmaße oder Containertypen geändert haben.

„Wir versenden kein Gefahrgut, für uns gilt der CTU-Code nicht."

Der CTU-Code gilt für alle Ladung, nicht nur für Gefahrgut. Nur die Verpflichtung nach IMDG-Code 1.3 betrifft ausschließlich den Gefahrgutbereich — die zivilrechtliche Haftung, die Arbeitsschutzpflicht und das Regressrisiko des Versicherers gelten unabhängig davon.

„Wir haben am Schulungstag keinen Container verfügbar."

Sagen Sie uns das vorab. Wir passen den Praxisteil an — mit einem Wechselbehälter, einer Ladefläche oder anhand einer realen Sendung im Aufbau. Ideal ist ein Container, notwendig ist er nicht.

„Ein ganzer Tag ist zu viel Ausfall."

Deshalb kommen wir zu Ihnen, und deshalb sind Randzeiten und Samstage möglich. Der Ausfall beschränkt sich auf den Schulungstag selbst — ohne Reisezeiten sparen Sie gegenüber einem externen Seminar rund die Hälfte der Gesamtausfallzeit.

„Wir sind nur vier Leute, lohnt sich das?"

Ja. Ab drei Teilnehmern sind Sie günstiger als bei offenen Seminaren, und der Praxisteil wird bei kleinen Gruppen sogar wertvoller, weil mehr Zeit pro Person bleibt.

„Was, wenn nach der Schulung Fragen auftauchen?"

Rufen Sie an. Die Nachbetreuung ist enthalten, unbefristet und ohne Zusatzkosten.

Häufige Fragen zur CTU-Code Schulung

Der CTU-Code ist ein internationales Regelwerk für das sichere Packen von Güterbeförderungseinheiten, herausgegeben von IMO, ILO und UNECE im Jahr 2014. Er beschreibt, wie Container, Wechselbehälter und ähnliche Transporteinheiten gepackt und die Ladung gesichert werden muss. CTU steht für Cargo Transport Unit.

CTU steht für Cargo Transport Unit, auf Deutsch Güterbeförderungseinheit. Darunter fallen Seecontainer, Wechselbehälter, Sattelauflieger, Tankcontainer und Fahrzeuge, die im multimodalen Verkehr eingesetzt werden.

Der CTU-Code wurde 2014 von den drei Trägerorganisationen angenommen und am 16. Dezember 2014 von der IMO als Rundschreiben MSC.1/Circ.1497 veröffentlicht. Er ersetzt die IMO/ILO/UN-ECE-Leitlinien von 1997.

Der CTU-Code selbst ist ein nicht verbindlicher Verhaltenskodex. Für Gefahrgut im Seeverkehr wird er über den IMDG-Code und die GGVSee faktisch bindend. Unabhängig davon gilt er als anerkannte Regel der Technik und ist damit der Maßstab, an dem Ihr Packvorgang im Schadensfall gemessen wird.

Für Personen, die Gefahrgut in Container für den Seetransport packen, ist eine Unterweisung nach Kapitel 1.3 des IMDG-Codes verpflichtend, und diese Unterweisung hat den CTU-Code zu berücksichtigen. Für nicht gefährliche Güter gibt es keine unmittelbare gesetzliche Schulungspflicht — die arbeitsschutzrechtliche Unterweisungspflicht nach § 12 ArbSchG und die zivilrechtliche Sorgfaltspflicht bestehen jedoch in jedem Fall.

Alle an der Packung und Beförderung von Güterbeförderungseinheiten Beteiligten: Versender, Verlader, Packbetriebe, Speditionen, Beförderer, Umschlagbetriebe und Empfänger. Der Code richtet sich ausdrücklich auch an diejenigen, die Einheiten wieder entpacken.

Der CTU-Code ist multimodal angelegt und gilt für See-, Straßen-, Schienen- und Binnenschiffsverkehr. Das unterscheidet ihn von ADR (Straße) und IMDG-Code (See), die jeweils nur einen Verkehrsträger abdecken.

Seecontainer aller Bauarten, Wechselbehälter, Sattelauflieger, Anhänger, Tankcontainer, Schüttgutcontainer und Fahrzeuge, sofern sie im intermodalen Verkehr eingesetzt werden.

Anlage 10 beschreibt die Inhalte eines Schulungsprogramms für Personen, die Güterbeförderungseinheiten packen. Sie ist die inhaltliche Grundlage einer fachgerechten CTU-Code Schulung — auch unsere Schulung ist entlang dieser Anlage aufgebaut.

Anlage 7 behandelt das Packen und Sichern von Ladung in Güterbeförderungseinheiten. Sie enthält die praktischen Vorgaben zu Sicherungsverfahren, Berechnungsgrundlagen und dem Einsatz von Ladungssicherungsmitteln.

Das ADR regelt die Beförderung gefährlicher Güter auf der Straße und ist in Deutschland über die GGVSEB unmittelbar geltendes Recht. Der CTU-Code regelt das Packen und Sichern in Beförderungseinheiten über alle Verkehrsträger hinweg und gilt für gefährliche wie ungefährliche Güter. Eine ADR-1.3-Unterweisung ersetzt keine CTU-Code Schulung und umgekehrt.

Der IMDG-Code regelt die Beförderung gefährlicher Güter auf See: Klassifizierung, Verpackung, Kennzeichnung, Dokumentation und Trennvorschriften. Der CTU-Code regelt das Packen und Sichern der Ladung in der Einheit. Beide greifen ineinander, denn der IMDG-Code verweist auf den CTU-Code, wenn es um die sichere Stauung geht.

Die VDI-2700-Reihe ist eine deutsche Richtlinie zur Ladungssicherung auf Straßenfahrzeugen. Der CTU-Code ist ein internationales Regelwerk für das Packen von Beförderungseinheiten im multimodalen Verkehr. Wer Container für den Seeweg packt, arbeitet nach CTU-Code, wer LKW belädt, nach VDI 2700. Viele Versandabteilungen brauchen beides.

Nein. Die Belastungen im Seeverkehr unterscheiden sich grundlegend von denen im Straßenverkehr, ebenso die Sicherungsverfahren im geschlossenen Container. Themen wie Containerkontrolle, CSC-Plakette, Kondensation, Begasung und Containerpackzertifikat sind in VDI-2700-Schulungen nicht enthalten.

Wenn Sie Gefahrgut per Seefracht versenden: ja. Die IMDG-1.3-Unterweisung deckt die gefahrgutspezifischen Anforderungen ab, die CTU-Code Schulung die packtechnischen. Beide lassen sich bei uns an einem Termin kombinieren.

Alle Personen, die Container packen, entpacken, die Beladung verantworten oder ein Containerpackzertifikat unterschreiben. Konkret: Verlader, Packpersonal, Versandmitarbeiter, Lager- und Logistikleiter, Speditionsmitarbeiter, Exporteure, Importeure, Gefahrgutbeauftragte und Qualitätsverantwortliche.

Ja — und häufig dringender als Versender. Importeure öffnen Container, die andere gepackt haben und deren Zustand sie nicht kennen. Verlagerte Ladung, Begasungsrückstände und instabile Stapel treffen beim Öffnen genau diese Mitarbeiter.

Es ist sinnvoll. Logistik- und Versandleiter tragen die Organisationsverantwortung. Wer die Anforderungen nicht kennt, kann Abläufe, Materialbeschaffung und Kontrollen nicht sachgerecht festlegen.

Ja. Gefahrgutbeauftragte müssen Packvorgänge überwachen und Unterweisungen organisieren. Die Schulung liefert die fachliche Grundlage dafür sowie Argumente gegenüber der Geschäftsführung.

Keine. Die Schulung ist so aufgebaut, dass sie ohne Vorwissen verständlich ist. Vorhandene Erfahrung nutzen wir im Praxisteil — erfahrene Packer bringen häufig die besten Fragen mit.

Einen Tag mit acht Unterrichtseinheiten zuzüglich Pausen. Beginn und Ende stimmen wir an Ihren Betriebsablauf an.

Bei Ihnen im Unternehmen, bundesweit. So schulen wir an Ihren Containern, mit Ihren Produkten und Ihren Ladehilfsmitteln — und Ihr Team hat keine Reisezeiten.

Bis zu 10 Personen pro Termin. Diese Grenze ist bewusst gesetzt: Im Praxisteil soll jeder Teilnehmer selbst arbeiten können. Bei größeren Gruppen planen wir mehrere Termine.

Dann machen wir Ihnen ein Paketangebot über mehrere Termine. Sprechen Sie uns an — bei mehreren Tagen oder mehreren Standorten wird es pro Person deutlich günstiger.

Ideal ja, zwingend nein. Wenn am Schulungstag kein Container verfügbar ist, arbeiten wir mit einem Wechselbehälter, einer Ladefläche oder anhand einer realen Sendung im Aufbau. Sagen Sie uns vorab Bescheid, dann planen wir entsprechend.

Einen Besprechungsraum für bis zu 10 Personen mit Projektionsmöglichkeit oder Bildschirm. Für den Praxisteil einen zugänglichen Container oder eine Verladefläche.

Ja. Samstage und Randzeiten sind ohne Aufpreis möglich, wenn das für Ihren Betriebsablauf besser passt.

Das hängt von der Auslastung ab. Kurzfristige Termine innerhalb von zwei bis drei Wochen sind meist möglich. Fragen Sie einfach an.

Sprechen Sie uns an, wir klären das im Einzelfall.

Formular ausfüllen oder anrufen. Wir melden uns in der Regel am selben Werktag, klären in einem kurzen Gespräch Ihre Situation und schicken Ihnen ein Festpreisangebot.

Ja. Jeder Teilnehmer erhält am Schulungstag eine Teilnahmebescheinigung, die gegenüber Behörden, Auditoren und Kunden verwendet werden kann.

Nein. Der CTU-Code sieht keine Prüfung vor. Wir arbeiten stattdessen mit praktischen Übungen und einer gemeinsamen Auswertung — das sichert den Lernerfolg zuverlässiger als ein Multiple-Choice-Bogen.

Der CTU-Code selbst schreibt kein Wiederholungsintervall vor. Für den Gefahrgutbereich gilt über den IMDG-Code ein zweijähriger Auffrischungsrhythmus. Unabhängig davon empfehlen wir eine Wiederholung alle zwei Jahre sowie bei wesentlichen Änderungen von Ladung, Verpackung oder Personal.

Für Gefahrgutbeteiligte im Seeverkehr alle zwei Jahre. Für alle anderen empfehlen wir denselben Rhythmus — die arbeitsschutzrechtliche Unterweisungspflicht verlangt ohnehin eine regelmäßige Wiederholung, mindestens jährlich in verkürzter Form.

Das Containerpackzertifikat wird von der Person unterschrieben, die für das ordnungsgemäße Packen und Sichern verantwortlich ist — in der Praxis der Verlader oder eine benannte Person im Versand. Mit der Unterschrift bestätigt sie persönlich, dass der Container ordnungsgemäß gepackt und die Ladung gesichert ist.

Es ist die nach Abschnitt 5.4.2 des IMDG-Codes geforderte Bescheinigung über das ordnungsgemäße Packen einer Beförderungseinheit mit gefährlichen Gütern. Es bestätigt unter anderem, dass die Einheit sauber und geeignet war, die Ladung ordnungsgemäß gestaut und gesichert wurde, Zusammenladeverbote beachtet wurden und die Kennzeichnung angebracht ist.

Sie können festlegen, wer unterschreibt — die Verantwortung des Unterzeichnenden lässt sich damit aber nicht ausschließen. Wer unterschreibt, muss in der Lage sein zu beurteilen, was er bestätigt. Genau darum geht es in der Schulung.

Die Verified Gross Mass ist die verifizierte Bruttomasse eines gepackten Containers. Nach SOLAS Kapitel VI Regel 2 muss der Versender sie seit dem 1. Juli 2016 ermitteln und an Reeder und Terminal übermitteln. Ohne VGM darf der Container nicht verladen werden.

Die CSC-Plakette (Safety Approval Plate) ist der Nachweis, dass ein Container nach dem Internationalen Übereinkommen über sichere Container von 1972 zugelassen und geprüft ist. Sie befindet sich in der Regel an der linken Containertür. Ein Container mit abgelaufener oder fehlender CSC-Prüfung darf nicht befördert werden.

Bei uns 999 € zzgl. USt. pro Schulungstag für bis zu 10 Teilnehmer, inklusive Anfahrt, Spesen, Unterlagen, Teilnahmebescheinigungen und Nachbetreuung. Es fallen keine weiteren Kosten an.

Ab etwa drei Teilnehmern. Offene Seminare kosten üblicherweise 400 bis 700 € pro Person zuzüglich Reisekosten und Reisezeit. Bei zehn Teilnehmern liegen Sie inhouse unter 100 € pro Person.

Sie rufen an oder schreiben uns. Die Nachbetreuung ist im Preis enthalten, unbefristet und ohne zusätzliche Kosten.

Wie sicher packt Ihr Team?

In einer kostenlosen 15-Minuten-Erstberatung schauen wir uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, ob eine CTU-Code Schulung bei Ihnen etwas bringt — oder ob Sie an anderer Stelle ansetzen sollten. Festpreis 999 € zzgl. USt., bundesweit, Anfahrt inklusive.

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Alex Cwiklinski
Alex Cwiklinski
Geschäftsinhaber & Gefahrgutbeauftragter

Seit über 10 Jahren beraten wir Unternehmen bundesweit zu Gefahrgut, Transport-Compliance und Arbeitssicherheit – persönlich, verlässlich und zu transparenten Pauschalpreisen.

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