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GEFAHRGUT CONSULTING

Ladungssicherung Schulung nach VDI 2700

Wir schulen Ihr Team dort, wo geladen wird: an Ihrem Fahrzeug, mit Ihrer Ladung, mit Ihren Zurrmitteln. Ein Tag, acht Unterrichtseinheiten, Ausbildungsnachweis nach VDI 2700a — bundesweit bei Ihnen im Betrieb.

  • 8 UE nach VDI 2700 Blatt 1, halber Tag Praxis am Fahrzeug
  • Bundesweit inhouse — Festpreis statt Kopfpauschale
  • Ausbildungsnachweis nach VDI 2700a für jeden Teilnehmer
  • Rechtsstand StVO, HGB, ArbSchG und DGUV Vorschrift 1

Unverbindlich und kostenfrei · Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages

1 Tag8 Unterrichtseinheiten, davon rund die Hälfte Praxis
bis 15Teilnehmer im Festpreis enthalten
bundesweitAnfahrt und Spesen inklusive, ohne Zuschlag
3 JahreGültigkeitsempfehlung bis zur Auffrischung nach Blatt 5

Warum wir im Betrieb schulen und nicht im Seminarraum

Ladungssicherung ist kein Wissensfach, sondern ein Handgriff-Fach. Wer einmal selbst gespürt hat, wie wenig Vorspannkraft eine Ratsche mit bloßer Handkraft aufbaut, rechnet danach anders. Wer eine Antirutschmatte einmal unter einer echten Palette liegen hatte, diskutiert nicht mehr über Reibbeiwerte. Deshalb findet rund die Hälfte des Schulungstages an Ihrem Fahrzeug statt — mit Ihrer Ladung, Ihren Gurten, Ihren Aufbauten.

Der Unterschied zeigt sich spätestens bei der nächsten Kontrolle. Theoretisches Wissen über Formschluss und Kraftschluss hilft niemandem, der vor einem halbbeladenen Curtainsider steht und entscheiden muss, ob er so losfährt. Genau diese Entscheidung üben wir.

An Ihrem Fahrzeug

Pritsche, Curtainsider, Kofferaufbau oder Kleintransporter: geübt wird an dem Fahrzeug, das Ihre Leute morgen wieder fahren.

Mit Ihrer Ladung

Coils, Maschinen, Paletten, Schüttgut, Baustoffe, Gefahrgutverpackungen. Die Beispiele kommen aus Ihrem Betrieb, nicht aus einem Lehrbuch.

Keine Reisezeiten

Ihr Team fällt einen Arbeitstag aus statt zwei bis drei. Kein Hotel, keine Fahrtkosten, keine ausgefallenen Touren.

Festpreis pro Tag

Ein Preis für die Gruppe statt pro Kopf. Anfahrt, Spesen und Unterlagen sind bundesweit enthalten.

Vorab angepasst

Wir sehen uns vor dem Termin Ihre Fahrzeuge, Ladungsarten und bisherigen Beanstandungen an und bauen den Tag darum herum.

Ein Ansprechpartner

Alex Cwiklinski schult selbst. Kein wechselnder Dozentenpool, keine Weitergabe an Subunternehmer.

Ist eine Ladungssicherung Schulung Pflicht?

In der Praxis werden vier völlig unterschiedliche Pflichten regelmäßig durcheinandergeworfen. Die folgende Übersicht trennt sie sauber — sie ist der schnellste Weg zu der Frage, was Ihr Betrieb tatsächlich braucht.

PflichtRechtsgrundlageBetrifftRhythmusNachweis
Jährliche Unterweisung§ 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1alle Beschäftigten, die laden, sichern, disponieren oder fahrenmindestens einmal jährlichdokumentierter Unterweisungsnachweis
Ausbildung nach VDI 2700aVDI 2700 Blatt 1, mittelbar über § 22 Abs. 1 StVOFahrer, Verlader, verantwortliche Personeneinmalig als GrundausbildungAusbildungsnachweis Ladungssicherung
AuffrischungVDI 2700 Blatt 5 (Qualitätssicherung)wie Grundausbildungempfohlen alle drei JahreAuffrischungsnachweis
BKrFQG-Weiterbildung§ 4 BKrFQV, Kenntnisbereich 1.4Berufskraftfahrer mit Schlüsselzahl 9535 UE in fünf JahrenEintrag Schlüsselzahl 95

Ein Hinweis, den wir lieber vorab geben: Unsere Schulung deckt die ersten drei Zeilen ab. Sie ist keine BKrFQG-Weiterbildung nach Kenntnisbereich 1.4 und wird nicht auf die 35 Unterrichtseinheiten zur Schlüsselzahl 95 angerechnet — das darf nur eine nach § 9 BKrFQG landesbehördlich anerkannte Ausbildungsstätte. Wenn Sie beides brauchen, sagen wir Ihnen das im Erstgespräch und nennen Ihnen einen Weg dorthin.

Wer haftet für mangelhafte Ladungssicherung?

Die verbreitetste Fehlannahme im Transport lautet: Der Fahrer ist verantwortlich, also ist der Rest des Betriebs aus dem Schneider. Der Wortlaut des § 22 Abs. 1 StVO sagt etwas anderes. Er ist bewusst adressatenoffen formuliert — die Pflicht trifft jeden, der verlädt. Und je höher man in der Verantwortungskette geht, desto teurer wird es.

RolleRechtsgrundlageKonkrete Pflicht
Fahrzeugführer§ 22 Abs. 1, § 23 Abs. 1 StVOPrüft vor Fahrtantritt, auch wenn Dritte verladen haben. Darf bei Mängeln nicht losfahren. Muss das Fahrzeug bei unterwegs auftretenden Mängeln aus dem Verkehr ziehen.
Halter und Unternehmer§ 31 Abs. 2 StVZODarf die Inbetriebnahme nicht anordnen oder zulassen, wenn die Sicherung erkennbar mangelhaft ist. Muss geeignete Fahrzeuge und Sicherungsmittel bereitstellen. Eigenständiger Bußgeldtatbestand.
Verlader und Absender§ 22 Abs. 1 StVO, § 412 Abs. 1 HGBSchuldet die beförderungssichere Verladung. Kann die Verantwortung nicht per Handschlag an den Fahrer abgeben.
Frachtführer§ 412 Abs. 1 HGBSchuldet die betriebssichere Verladung — Achslasten, Standfestigkeit, Fahrverhalten.
Disponent und Verkehrsleiter§ 130 OWiG, § 9 OWiGAuswahl geeigneter Fahrzeuge und Sicherungsmittel, realistische Tourenplanung, Organisation der Unterweisungen.
Geschäftsleitung§ 130 OWiG, § 30 OWiGAufsichtspflicht. Wird sie verletzt, droht eine Geldbuße gegen Person und Unternehmen — hier liegen die mit Abstand höchsten Beträge.

Beförderungssicher oder betriebssicher — der Unterschied, der Prozesse entscheidet

§ 412 Abs. 1 HGB teilt die Verladung in zwei Verantwortungen auf, und fast jeder Streit nach einem Transportschaden dreht sich um diese Trennlinie. Beförderungssicher heißt: Das Gut ist so gestaut und gesichert, dass es die Transportbelastungen unbeschadet übersteht — das schuldet der Absender. Betriebssicher heißt: Das beladene Fahrzeug ist verkehrssicher, Achslasten stimmen, die Standfestigkeit ist gegeben — das schuldet der Frachtführer. Kommt es zum Schaden, entscheidet diese Zuordnung darüber, wer zahlt. § 427 Abs. 1 Nr. 3 HGB stellt den Frachtführer sogar ausdrücklich frei, wenn der Absender selbst verladen hat.

Wer diese Trennung kennt, schreibt andere Verträge, füllt Frachtpapiere anders aus und dokumentiert Beanstandungen bei der Übernahme. Genau das ist einer der Bausteine, den wir in der Schulung durchgehen — mit Ihren Papieren.

Was bei einer Kontrolle passiert

Der Bußgeldkatalog staffelt Verstöße gegen die Ladungssicherung in drei Stufen, die aufeinander aufbauen:

Stufe 1Ohne GefährdungDie Ladung ist nicht ordnungsgemäß gesichert, es ist aber niemand gefährdet worden. Verwarnungs- oder Bußgeld, kein Punkt.
Stufe 2Mit GefährdungErhöhter Regelsatz, zusätzlich ein Punkt im Fahreignungsregister. Halter und Verlader werden gesondert belangt.
Stufe 3Mit SachbeschädigungHöchster Regelsatz plus Punkt. Bei Personenschaden kommt das Strafrecht hinzu — fahrlässige Körperverletzung oder fahrlässige Tötung.

Teurer als das Bußgeld ist fast immer das, was danach kommt: Weiterfahrtuntersagung, Umladen auf dem Standstreifen, Standzeit, verpasster Liefertermin, Regress des Auftraggebers. Und bei einem Arbeitsunfall prüft die Berufsgenossenschaft zuerst, ob unterwiesen wurde — und ob es dafür einen Nachweis gibt.

Für wen ist die Ladungssicherung Schulung geeignet?

Die Schulung richtet sich an alle, die im Betrieb Einfluss darauf haben, wie eine Ladung auf das Fahrzeug kommt und wieder herunter. Das sind deutlich mehr Menschen, als die meisten Betriebe zunächst annehmen — die Verantwortungskette beginnt beim Einkauf der Zurrmittel und endet erst beim Fahrer auf der Autobahn.

OperativFahrer und FahrzeugführerTragen die unmittelbare Verantwortung vor Fahrtantritt — auch dann, wenn ein fremder Verlader beladen hat.
OperativVerlader und LagerpersonalEntscheiden über Stauweise, Lastverteilung und Wahl der Sicherungsmittel. Formal über § 22 StVO mitverantwortlich.
SteuerndDisponenten und VerkehrsleiterWählen Fahrzeug und Aufbau aus und setzen die Zeitfenster, in denen ordentlich gesichert werden kann.
SteuerndFuhrpark- und LogistikleiterVerantworten Beschaffung, Prüfung und Ablegereife der Zurrmittel sowie die Unterweisungsorganisation.
LeitungUnternehmer und GeschäftsführungHaften über § 130 OWiG für die Aufsicht. Ohne dokumentierte Unterweisung wird jede Verteidigung dünn.
FachfunktionBeauftragte Person LadungssicherungDie interne Fachkraft, die Verladerichtlinien pflegt und Kontrollen durchführt. Wir bilden sie im Betrieb aus.

Selbsttest: Brauchen wir die Schulung?

  • Bei uns wird regelmäßig auf Lkw, Anhänger oder Transporter verladen
  • Wir können für das laufende Jahr keine dokumentierte Unterweisung vorlegen
  • Der letzte Ausbildungsnachweis ist älter als drei Jahre
  • Es gab in den letzten zwölf Monaten eine Beanstandung bei einer Kontrolle
  • Wir haben Transportschäden, deren Ursache nie sauber geklärt wurde
  • Niemand im Betrieb ist ausdrücklich für Ladungssicherung benannt
  • Zurrgurte werden beschafft, aber nicht systematisch geprüft und aussortiert
  • Wir verladen auch Gefahrgut und wissen nicht, welche Zusatzregeln greifen

Trifft einer dieser Punkte zu, lohnt sich ein Gespräch. Trifft mehr als die Hälfte zu, ist der Handlungsbedarf akut.

Inhalte der Ladungssicherung Schulung — 8 Unterrichtseinheiten

Der Aufbau folgt den Ausbildungsinhalten der VDI 2700 Blatt 1. Etwa vier der acht Unterrichtseinheiten verbringen wir am Fahrzeug — nicht als Vorführung, sondern mit Gurten in der Hand.

BausteinUmfangInhalte
Rechtsgrundlagen und Verantwortlichkeiten1 UE§§ 22 und 23 StVO, § 31 Abs. 2 StVZO, §§ 412 und 427 HGB, § 12 ArbSchG, § 4 DGUV Vorschrift 1, BetrSichV, § 130 OWiG. VDI 2700 ff. als anerkannte Regel der Technik. Rollenabgrenzung Fahrer, Halter, Verlader, Absender.
Physikalische Grundlagen1 UEMassen- und Trägheitskräfte, Beschleunigungsbeiwerte 0,8 g nach vorn und 0,5 g zur Seite und nach hinten, Reibung und Reibbeiwert my, Schwerpunkt und Kippsicherheit, Rechenbeispiele nach DIN EN 12195-1.
Sicherungsverfahren1 UEFormschluss und Kraftschluss, Niederzurren, Direktzurren, Diagonal- und Schrägzurren, Kopflashing, Buchtlashing, Blockieren und Verkeilen, kombinierte Sicherung. Wann welches Verfahren trägt — und wann nicht.
Zurrmittel und Hilfsmittel1 UEZurrgurt, Zurrkette, Rundschlinge, Ratschentypen. Kennwerte LC, STF und SHF richtig lesen. Antirutschmatten und reibwerterhöhende Materialien, Kantenschutz, Sperrbalken, Netze, Staupolster. Prüfung, Ablegereife und Dokumentation nach VDI 2700 Blatt 3.1.
Fahrzeug, Aufbau und Lastverteilung1 UEZurrpunkte nach DIN EN 12640, Aufbaufestigkeit nach DIN EN 12642 Code L und Code XL, Planen nach DIN EN 12641. Lastverteilungsplan lesen und anwenden, Achslasten, Nutzlast, Überladung.
Praxis am Fahrzeug2 UEPaletten, Maschinen, Coils, Baustoffe, Schüttgut, Kleinteile, Fässer und IBC. Vorspannkraft messen, Zurrwinkel einschätzen, Gurte richtig ansetzen, Kanten schützen. Jeder Teilnehmer sichert selbst.
Fehleranalyse und Abfahrtkontrolle1 UEWir bauen typische Fehler nach und lassen sie finden. Ablauf einer Abfahrtkontrolle, Verhalten bei Kontrollen, Umgang mit Beanstandungen fremder Verlader, Dokumentation.

Verladen Sie Gefahrgut oder packen Sie Seecontainer, erweitern wir den Tag um die einschlägigen Zusatzregeln — Kapitel 7.5 ADR für Verladung und Handhabung, den CTU-Code für Container. Beides schulen wir ohnehin und können es sauber verzahnen.

So läuft Ihre Schulung ab

1AnfrageFormular oder Anruf. Wir brauchen zunächst nur drei Angaben: Standort, ungefähre Teilnehmerzahl, was bei Ihnen transportiert wird.
2Beratung15 Minuten am Telefon. Wir klären, welche der vier Pflichtebenen Sie betrifft und ob Grundschulung, Auffrischung oder Unterweisung das Richtige ist.
3Angebot und TerminFestpreisangebot in der Regel am selben oder nächsten Werktag. Kurzfristige Termine sind meist möglich.
4VorbereitungWir stimmen Fahrzeuge, Ladungsbeispiele und Raum ab und passen die Unterlagen auf Ihre Ladungsarten an.
5DurchführungEin Tag bei Ihnen. Theorie im Besprechungsraum, Praxis auf dem Hof. Jeder Teilnehmer sichert selbst.
6Nachweis und NachbetreuungAusbildungsnachweis für jeden Teilnehmer, Teilnehmerliste für Ihre Akte, Handout. Rückfragen danach sind kostenfrei.

Inhouse, Präsenz, Online oder hybrid — was passt zu Ihnen?

Wir sagen offen, wo die Grenzen der einzelnen Formate liegen. Eine reine Online-Schulung kann Wissen vermitteln, aber keinen Gurt spannen. Für die jährliche Unterweisung reicht sie vielen Betrieben, für die Grundausbildung raten wir davon ab.

KriteriumInhouse bei IhnenOffene PräsenzschulungOnline-LiveHybrid
Praxisanteilhoch, am eigenen Fahrzeugmittel, an Fremdfahrzeugenkeinerhoch, Praxis vor Ort
Ausfallzeit je Mitarbeiterein Arbeitstagein bis zwei Tage plus Anreisehalber bis ganzer Taggestreckt, planbar
Bezug zur eigenen Ladungvollständiggeringgeringvollständig
Kosten bei acht TeilnehmernFestpreis, meist am günstigstenKopfpreis mal acht plus Reisekostenniedrigmittel
Geeignet für Grundausbildungjajaeingeschränktja
Geeignet für jährliche Unterweisungjajajaja
Terminflexibilitäthoch, auch Samstag oder Schichtbeginnan feste Termine gebundenhochhoch

Ihre Vorteile auf einen Blick

  • Festpreis pro Schulungstag statt Kopfpauschale — ab etwa sechs Teilnehmern deutlich günstiger
  • Anfahrt und Spesen bundesweit im Preis enthalten
  • Rund die Hälfte des Tages praktische Übung, nicht Frontalunterricht
  • Geübt wird an Ihren Fahrzeugen und mit Ihren Zurrmitteln
  • Unterlagen werden vorab auf Ihre Ladungsarten angepasst
  • Kleine Gruppen bis 15 Teilnehmer, jeder kommt zum Zug
  • Ausbildungsnachweis nach VDI 2700a für jeden Teilnehmer
  • Teilnehmerliste und Unterweisungsnachweis prüfungsfest für Ihre Akte
  • Termine auch samstags, im Schichtbeginn oder in Randzeiten
  • Kurzfristige Termine sind in der Regel möglich
  • Schulung auf Wunsch in einfacher Sprache für gemischte Teams
  • Verzahnung mit ADR 1.3, CTU-Code und Gefahrgutthemen aus einer Hand
  • Wir prüfen auf Wunsch Ihre vorhandenen Zurrmittel auf Ablegereife
  • Auf Wunsch Entwurf einer betrieblichen Verladerichtlinie
  • Rückfragen nach der Schulung bleiben kostenfrei
  • Ein fester Ansprechpartner vom ersten Anruf bis zum Nachweis

Was kostet eine Ladungssicherung Schulung?

Wir rechnen pro Schulungstag ab, nicht pro Kopf. Das ist der Grund, warum Inhouse bei uns ab etwa sechs Teilnehmern günstiger ist als jede Kopfpauschale — und warum Sie den Preis vorab kennen, statt ihn erfragen zu müssen. Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer.

Grundschulung VDI 2700a

1 Tag · 8 UE · inhouse
1.190 pro Schulungstag, zzgl. USt.
  • Inhalt:
  • Rechtsgrundlagen und Verantwortlichkeiten
  • Physik, Reibung, Lastverteilung
  • Sicherungsverfahren und Zurrmittel
  • 2 UE Praxis am eigenen Fahrzeug
  • Inklusive:
  • bis 15 Teilnehmer
  • Anfahrt und Spesen bundesweit
  • Ausbildungsnachweis VDI 2700a
  • Unterlagen und Handout
Meistgebucht

Auffrischung Blatt 5

1 Tag · alle 3 Jahre
990 pro Schulungstag, zzgl. USt.
  • Inhalt:
  • Auffrischung nach VDI 2700 Blatt 5
  • Rechtsänderungen und aktuelle Rechtsprechung
  • Auswertung Ihrer Beanstandungen
  • Praxisteil mit neuen Ladungsbeispielen
  • Inklusive:
  • bis 15 Teilnehmer
  • Anfahrt und Spesen bundesweit
  • Auffrischungsnachweis
  • Aktualisierte Unterlagen

Jährliche Unterweisung

Halbtag · § 12 ArbSchG
890 pro Halbtag, zzgl. USt.
  • Inhalt:
  • Pflichtunterweisung nach § 12 ArbSchG
  • § 4 DGUV Vorschrift 1 erfüllt
  • Betriebsbezogene Fehlerbilder
  • Kurzer Praxisteil am Fahrzeug
  • Inklusive:
  • bis 15 Teilnehmer
  • Anfahrt und Spesen bundesweit
  • Dokumentierter Unterweisungsnachweis
  • Auf Wunsch zwei Gruppen am selben Tag

Mehrtages- und Individualschulungen, die Ausbildung einer beauftragten Person Ladungssicherung sowie die Kombination mit ADR 1.3 oder CTU-Code kalkulieren wir individuell — nennen Sie uns Umfang und Teilnehmerzahl, Sie erhalten in der Regel innerhalb eines Werktages ein Festpreisangebot. Zum Vergleich: Kopfpreise großer Prüfgesellschaften liegen für die zweitägige Ausbildung nach VDI 2700a üblicherweise im mittleren dreistelligen bis vierstelligen Bereich je Teilnehmer, zuzüglich Reisekosten und Ausfallzeit.

Drei Fehler, die wir bei Betriebsbegehungen immer wieder finden

Keine Extremfälle. Der Regelfall.

Zwei Gurte, die nichts halten

Eine Maschine steht auf der Pritsche, darüber zwei Gurte im flachen Winkel. Sieht ordentlich aus. Beim Nachmessen liegt die Vorspannkraft bei einem Bruchteil dessen, was die Rechnung nach DIN EN 12195-1 verlangt — Niederzurren wirkt nur über die Reibung, und der flache Zurrwinkel vernichtet den Rest. Zwei Antirutschmatten hätten mehr gebracht als der dritte Gurt.

Die Ladelücke hinter der Stirnwand

Zwischen Stirnwand und erster Palettenreihe bleiben 40 Zentimeter Luft, weil die Reihe nicht ganz aufging. Bei einer Vollbremsung ist das der Anlauf, den die Ladung braucht, um die Stirnwand zu durchschlagen. Ein Sperrbalken oder Staupolster hätte das Problem in zwei Minuten gelöst — wenn jemand gewusst hätte, dass es eines ist.

Code XL ohne Lastverteilungsplan

Ein Betrieb verlässt sich auf den verstärkten Aufbau nach DIN EN 12642 Code XL und sichert deshalb kaum noch. Der Aufbau trägt aber nur unter den Bedingungen des Zertifikats — formschlüssige Beladung, definierte Ladelücken, eingehaltene Lastverteilung. Ohne den zugehörigen Lastverteilungsplan ist der Code XL kein Freibrief, sondern ein Missverständnis mit Haftungsfolge.

Was uns außerdem regelmäßig begegnet

  • Zurrgurte mit Schnitten, Garnbrüchen oder fehlendem Etikett bleiben im Einsatz
  • LC und STF werden verwechselt, die Rechnung stimmt deshalb nie
  • Kantenschutz fehlt, der Gurt wird an der Ladungskante durchgescheuert
  • Ratschen werden mit Verlängerungsrohren überspannt statt fachgerecht bedient
  • Antirutschmatten liegen im Regal, nicht unter der Ladung
  • Direktzurren und Niederzurren werden vermischt und gegenseitig unwirksam gemacht
  • Zurrpunkte werden überlastet, weil ihre Tragfähigkeit niemand kennt
  • Schwere Ladung steht hinten, die Vorderachse wird entlastet
  • Der Lastverteilungsplan hängt im Büro statt im Fahrzeug
  • Teilentladungen werden gefahren, ohne die Sicherung neu zu setzen
  • Schüttgut wird ohne Abdeckung transportiert
  • Rollende Güter wie Fässer und Coils werden nur niedergezurrt statt formschlüssig gesichert
  • Kleintransporter und Sprinter gelten als Ausnahme — sie sind keine
  • Fremdverladung wird ungeprüft übernommen, Beanstandungen nicht dokumentiert
  • Die Unterweisung findet statt, aber niemand unterschreibt eine Liste
  • Niemand im Betrieb ist ausdrücklich für Ladungssicherung benannt
  • Zurrmittel werden nicht wiederkehrend durch eine befähigte Person geprüft

Kaum einer dieser Punkte entsteht aus Nachlässigkeit. Fast alle entstehen, weil nie jemand erklärt hat, warum es anders sein muss. Genau das ist der Job eines Schulungstages.

Für welche Branchen wir schulen

Die physikalischen Grundlagen sind überall gleich, die Fehlerbilder nicht. Wir bringen die Beispiele mit, die zu Ihrer Ladung gehören.

Spedition und TransportMischladungen, Teilentladungen auf der Tour, Fremdverladung an fremden Rampen, Curtainsider und Code XL richtig einschätzen.
Industrie und ProduktionMaschinen und Anlagen mit hohem Schwerpunkt, Sonderabmessungen, Verzurrung auf Paletten und Gestellen.
ChemieFässer und IBC, Gefahrgutverpackungen, Zusammenladeverbote, Kapitel 7.5 ADR und Schnittstelle zum Gefahrgutbeauftragten.
Bau und BaustoffeSchüttgut, Bewehrungsstahl, Fertigteile, Gerüstmaterial, Baumaschinen auf Tiefladern, wechselnde Baustellenzufahrten.
EntsorgungAbrollcontainer, Ballen, Schüttgüter mit wechselnder Dichte, Abdeckpflichten, Schnittstelle zum Abfallbeauftragten.
HandwerkKleintransporter und Kastenwagen, Werkzeug und Material im Laderaum, Trennnetze, Sicherung im Kombi und Pkw.
MaschinenbauHochwertige Einzelstücke, Transportschäden mit großer Schadensumme, Verpackung und Sicherung im Zusammenspiel.
AutomotiveLadungsträger und Gestelle, enge Taktzeiten an der Rampe, Karosserieteile und empfindliche Baugruppen.
LebensmittelGetränke und Rollcontainer, hohe Schwerpunkte, Kühlaufbauten, Hygiene und Ladungssicherung gemeinsam gedacht.

Warum Gefahrgut Consulting

Gefahrgut Consulting mit Sitz in Leverkusen betreut Unternehmen bundesweit in Gefahrgut-, Transport- und Arbeitsschutzthemen. Ladungssicherung ist bei uns kein Zusatzprodukt neben fünfzig anderen Seminaren, sondern Teil dessen, womit wir täglich zu tun haben: Betriebsbegehungen, Beanstandungen nach Kontrollen, Schadensfälle, in denen im Nachhinein geklärt wird, wer hätte anders handeln müssen.

Wir kommen aus der Praxis, nicht aus dem Seminarbetrieb. Als externer Gefahrgutbeauftragter sehen wir Verladungen in Chemiebetrieben, auf Baustellen, in Entsorgungsanlagen und an Speditionsrampen — und wir sehen, welche Erklärung ankommt und welche nicht. Diese Beispiele stehen in keinem Lehrbuch, sie stehen in unseren Begehungsprotokollen.

  • Der Inhaber schult selbst — kein wechselnder Dozentenpool
  • Qualifikation als Gefahrgutbeauftragter mit Prüfung bei der IHK
  • Laufende Betriebsbetreuung statt reiner Seminartätigkeit
  • Praxisbeispiele aus Chemie, Bau, Entsorgung und Spedition
  • Rechtsstand wird fortlaufend gepflegt, nicht jährlich nachgezogen
  • Ehrliche Auskunft dazu, was unsere Schulung nicht abdeckt
  • Bundesweite Durchführung ohne Reisekostenaufschlag
  • Alle Nachweise prüfungsfest dokumentiert

Häufige Fragen zur Ladungssicherung Schulung

Die jährliche Unterweisung ist Pflicht — § 12 ArbSchG und § 4 DGUV Vorschrift 1 verpflichten den Arbeitgeber, Beschäftigte ausreichend und angemessen zu unterweisen und dies zu wiederholen. Die Ausbildung nach VDI 2700a ist formal keine Rechtspflicht, sondern die anerkannte Regel der Technik, auf die § 22 Abs. 1 StVO verweist. Praktisch verlangen Auftraggeber, Versicherer und Behörden den Nachweis regelmäßig.

Die Grundschulung nach VDI 2700a umfasst bei uns einen Tag mit acht Unterrichtseinheiten, davon rund die Hälfte Praxis. Manche Anbieter setzen zwei Tage an, weil sie den Praxisteil an fremden Fahrzeugen aufbauen müssen und Anfahrten einrechnen. Weil wir zu Ihnen kommen und an Ihren Fahrzeugen arbeiten, entfällt dieser Aufwand. Die jährliche Unterweisung dauert einen halben Tag.

Drei Rhythmen laufen parallel: Die Unterweisung nach § 12 ArbSchG und § 4 DGUV Vorschrift 1 mindestens jährlich. Die Auffrischung nach VDI 2700 Blatt 5 wird alle drei Jahre empfohlen. Wer Berufskraftfahrer mit Schlüsselzahl 95 beschäftigt, muss zusätzlich die 35 Unterrichtseinheiten BKrFQG-Weiterbildung in fünf Jahren abdecken.

Beide, und noch einige mehr. § 22 Abs. 1 StVO ist adressatenoffen formuliert und trifft jeden, der verlädt. Der Fahrer muss vor Fahrtantritt prüfen, auch bei Fremdverladung. Der Halter haftet über § 31 Abs. 2 StVZO. Zivilrechtlich schuldet der Absender nach § 412 Abs. 1 HGB die beförderungssichere, der Frachtführer die betriebssichere Verladung. Und die Geschäftsleitung haftet über § 130 OWiG für die Aufsicht.

Die Inhouse-Grundschulung kostet 1.190 Euro pro Schulungstag zuzüglich Umsatzsteuer, die Auffrischung 990 Euro, die jährliche Unterweisung 890 Euro pro Halbtag. Bis 15 Teilnehmer sind enthalten, Anfahrt und Spesen bundesweit ebenfalls. Abgerechnet wird pro Tag, nicht pro Kopf — ab etwa sechs Teilnehmern ist das günstiger als jede Kopfpauschale.

Die Unterweisung ist die gesetzlich vorgeschriebene, jährlich zu wiederholende Belehrung der eigenen Beschäftigten über die Gefährdungen ihres konkreten Arbeitsplatzes. Die Ausbildung nach VDI 2700a ist eine inhaltlich definierte Grundausbildung mit festgelegten Ausbildungsinhalten nach VDI 2700 Blatt 1 und eigenem Ausbildungsnachweis. Die Ausbildung ersetzt die jährliche Unterweisung nicht dauerhaft.

Nein. Ladungssicherung ist zwar Unterkenntnisbereich 1.4 der Anlage 1 BKrFQV, aber anrechnen darf die Unterrichtseinheiten nur eine nach § 9 BKrFQG landesbehördlich anerkannte Ausbildungsstätte. Unsere Schulung deckt die Unterweisungspflicht und die Ausbildung nach VDI 2700a ab, nicht die 35 UE zur Schlüsselzahl 95. Wir sagen Ihnen das vorab und nennen Ihnen einen Weg dorthin.

Der Theorieteil funktioniert online gut, der Praxisteil nicht. Für die jährliche Unterweisung ist eine Live-Online-Durchführung vertretbar, sofern sie interaktiv ist und dokumentiert wird. Für die Grundausbildung nach VDI 2700a raten wir davon ab: Wer nie selbst einen Gurt gespannt hat, schätzt Vorspannkräfte falsch ein. Ein reines Selbstlern-Video halten wir bei einem Schadensfall für schwer verteidigbar.

Bis 15 Teilnehmer sind im Festpreis enthalten. Größere Belegschaften teilen wir auf zwei Gruppen auf — bei der halbtägigen Unterweisung ist das oft am selben Tag möglich, sodass der Betrieb durchgängig besetzt bleibt.

Jeder Teilnehmer erhält einen personalisierten Ausbildungsnachweis nach VDI 2700a mit Datum, Inhalten und Umfang. Sie bekommen zusätzlich die unterschriebene Teilnehmerliste für Ihre Personalakte sowie das Handout. Bei der Unterweisung stellen wir den dokumentierten Unterweisungsnachweis aus, wie ihn Berufsgenossenschaft und Aufsicht sehen wollen.

Der Nachweis selbst trägt kein Ablaufdatum. VDI 2700 Blatt 5 empfiehlt jedoch eine Auffrischung spätestens alle drei Jahre, und viele Auftraggeber verlangen genau das. Unabhängig davon bleibt die jährliche Unterweisungspflicht bestehen.

Einen Raum mit Projektionsmöglichkeit für den Theorieteil, ein Fahrzeug aus Ihrem Bestand, eine typische Ladung und Ihre vorhandenen Zurrmittel. Mehr nicht. Fehlt etwas, bringen wir Demonstrationsmaterial mit — geübt wird aber am liebsten mit dem, was bei Ihnen täglich im Einsatz ist.

Ja, ohne Einschränkung. § 22 StVO unterscheidet nicht nach Fahrzeuggröße. VDI 2700 Blatt 16 behandelt Transporter bis 7,5 Tonnen ausdrücklich. Gerade im Handwerk und im Servicebereich finden wir die gravierendsten Mängel — loses Werkzeug im Laderaum wird bei einer Vollbremsung zum Geschoss.

Niederzurren presst die Ladung über die Vorspannkraft auf die Ladefläche und wirkt ausschließlich über die Reibung — ohne ausreichenden Reibbeiwert und steilen Zurrwinkel bringt es wenig. Direktzurren verbindet die Ladung über Zurrpunkte unmittelbar mit dem Fahrzeug und nimmt die Kräfte direkt auf. Welches Verfahren trägt, entscheidet die Ladung, nicht die Gewohnheit.

LC steht für Lashing Capacity, die zulässige Zurrkraft — sie ist der Rechenwert für das Direktzurren. STF steht für Standard Tension Force, die Vorspannkraft, die bei einer Handkraft von 50 Dekanewton erreicht wird — sie ist der Rechenwert für das Niederzurren. Die beiden Werte zu verwechseln ist der häufigste Rechenfehler in der Praxis.

Nein. Ein Aufbau nach DIN EN 12642 Code XL hält höheren Kräften stand, aber nur unter den Bedingungen des Zertifikats: formschlüssige Beladung, begrenzte Ladelücken, eingehaltene Lastverteilung. Ohne den zugehörigen Lastverteilungsplan im Fahrzeug ist der Code XL im Streitfall wenig wert.

Vor jeder Benutzung durch den Anwender per Sichtkontrolle, zusätzlich wiederkehrend durch eine befähigte Person nach BetrSichV in Verbindung mit TRBS 1203. Die Prüfkriterien und Ablegereifekriterien stehen in VDI 2700 Blatt 3.1 und DIN EN 12195. Wir gehen das in der Schulung an Ihren Gurten durch und sortieren aus, was raus muss.

Auf Wunsch ja. Wir erweitern den Tag um Kapitel 7.5 ADR — Verladung, Handhabung, Zusammenladeverbote — sowie um die Anforderungen des CTU-Codes, wenn Sie Seecontainer packen. Eine ADR-1.3-Unterweisung ersetzt die Ladungssicherungsschulung allerdings nicht und umgekehrt.

In der Regel innerhalb weniger Wochen, bei freien Kapazitäten auch schneller. Wenn Sie nach einer Kontrolle oder einem Schadensfall unter Zeitdruck stehen, sagen Sie das im Erstgespräch — solche Fälle ziehen wir vor. Termine samstags oder zum Schichtbeginn sind möglich.

Sie erhalten die Nachweise, das Handout und auf Wunsch einen Entwurf für eine betriebliche Verladerichtlinie. Rückfragen danach beantworten wir kostenfrei — erfahrungsgemäß kommen die besten Fragen erst, wenn das Gelernte auf den ersten realen Sonderfall trifft. Vor der fälligen Auffrischung melden wir uns von selbst.

Ja. Bei gemischten Teams reduzieren wir das Fachvokabular, arbeiten stärker über Demonstration am Fahrzeug und lassen jeden Teilnehmer selbst sichern. Verstanden ist, was jemand vormachen kann — nicht, was er nachsprechen kann.

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Alex Cwiklinski — Geschäftsinhaber und Gefahrgutbeauftragter
Sie erreichen mich direkt unter 0214 403 9597 oder über das Formular. Nennen Sie mir Standort, ungefähre Teilnehmerzahl und was bei Ihnen transportiert wird — mehr brauche ich für ein belastbares Festpreisangebot zunächst nicht. Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages, kurzfristige Termine sind meist möglich.

Alex Cwiklinski
Alex Cwiklinski
Geschäftsinhaber & Gefahrgutbeauftragter

Seit über 10 Jahren beraten wir Unternehmen bundesweit zu Gefahrgut, Transport-Compliance und Arbeitssicherheit – persönlich, verlässlich und zu transparenten Pauschalpreisen.

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