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GEFAHRGUT CONSULTING

Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten

Ihre Fahrer im Fahrpersonalrecht zu unterweisen ist Unternehmerpflicht – und Ihr wirksamster Schutz vor Bußgeldern, Weiterfahrtuntersagungen und Haftung. Wir schulen bundesweit, inhouse oder online, mit prüffestem Nachweis.

  • Prüffester Unterweisungsnachweis für BALM-Kontrolle und Lieferantenaudit
  • Bundesweit inhouse vor Ort oder als Live-Online-Unterweisung
  • Teilnahmezertifikat für jede Fahrerin und jeden Fahrer
  • Rechtsstand Juli 2026 inklusive Mobilitätspaket I und Smart Tachograph Gen2 V2

Unverbindlich und kostenfrei · Antwort in der Regel innerhalb eines Werktages

Top bewertet

Bewertungen bei Google

Über 10 Jahre

Erfahrung im Transportrecht

Bundesweit

Anfahrt im Festpreis enthalten

Zertifikat und Nachweis

Für Personalakte und Audit

Warum die Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten Pflicht ist

Das Fahrpersonalrecht adressiert nicht nur den Fahrer, sondern ausdrücklich auch den Unternehmer. Wer nicht nachweisen kann, dass er sein Fahrpersonal unterwiesen und kontrolliert hat, trägt das Risiko allein.

§ 130 OWiG – die Aufsichtspflicht, die Betriebe unterschätzen. Wer die erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen unterlässt und dadurch betriebsbezogene Zuwiderhandlungen ermöglicht, handelt selbst ordnungswidrig. Die dokumentierte Unterweisung ist genau eine dieser Aufsichtsmaßnahmen – und im Verfahren Ihr zentrales Entlastungsargument.

Der Fahrer haftet

Bußgeld je einzelnem Verstoß, gestaffelt nach Überschreitungsstufe. Bei Manipulation zusätzlich Strafverfahren, Einzug der Fahrerkarte und arbeitsrechtliche Folgen. Vor Ort droht die Weiterfahrtuntersagung bis zur Nachholung der Ruhezeit.

Ihr Unternehmen haftet zusätzlich

Gegen den Betrieb läuft ein eigenes Verfahren wegen Organisations-, Kontroll- oder Dokumentationsversäumnissen – unabhängig vom Verfahren gegen den Fahrer. Hinzu kommt die Abschöpfung wirtschaftlicher Vorteile.

Ihre Lizenz steht im Risiko

Schwerwiegende oder wiederholte Verstöße wirken auf die Zuverlässigkeit nach VO (EG) 1071/2009: Eintragung im Verkehrsunternehmensregister, höhere Risikoeinstufung, häufigere Kontrollen – im äußersten Fall der Verlust der Gemeinschaftslizenz.

Wir nennen bewusst keine pauschalen Bußgeldbeträge. Die Höhe hängt vom Verstoß, vom Ausmaß der Überschreitung, von der Fallzahl und von Vorsatz oder Fahrlässigkeit ab. Bußgelder werden in der Regel je Verstoß und häufig gegen Fahrer und Unternehmen festgesetzt. Was für Ihren Betrieb konkret gilt, klären wir im kostenlosen Erstgespräch.

Gesetzliche Grundlagen der Lenk- und Ruhezeiten

Das Fahrpersonalrecht ist kein einzelnes Gesetz, sondern ein Zusammenspiel aus EU-Verordnung und nationaler Umsetzung. Wer nur die 561/2006 kennt, übersieht regelmäßig die Pflichten aus FPersV und § 21a ArbZG.

VO (EG) 561/2006

Regelt Lenkzeiten, Fahrtunterbrechungen und Ruhezeiten. Sie gilt ab 3,5 t zulässiger Gesamtmasse – Zugfahrzeug plus Anhänger zusammengerechnet – sowie in der Personenbeförderung ab neun Personen einschließlich Fahrer.

VO (EU) 165/2014

Regelt Einbau, Bedienung und Kontrolle des Fahrtenschreibers sowie Fahrer-, Unternehmens- und Werkstattkarte. Der Nachweis, dass ein Gerät funktioniert, ersetzt nicht den Nachweis, dass der Fahrer es bedienen kann.

Fahrpersonalgesetz (FPersG)

Die deutsche Verantwortungs- und Sanktionsnorm. Sie adressiert ausdrücklich auch den Unternehmer – Verstöße des Fahrers können parallel ein eigenes Verfahren gegen Ihren Betrieb auslösen.

Fahrpersonalverordnung (FPersV)

Enthält die im Alltag am häufigsten übersehenen Pflichten: Fahrerkarte alle 28 Tage auslesen, Massenspeicher alle 90 Tage, Nachweise ein Jahr aufbewahren, berücksichtigungsfreie Tage dokumentieren.

§ 21a Arbeitszeitgesetz

Lenkzeit ist nicht Arbeitszeit. Im Durchschnitt gelten 48 Wochenstunden, in Einzelwochen bis zu 60 Stunden. Diese Grenze greift oft früher als die Lenkzeitgrenze.

Mobilitätspaket I

Verbot der regelmäßigen Wochenruhezeit im Fahrzeug, Rückkehrregelung für Fahrer, erweiterte Fährenregelung, Grenzübertrittserfassung und die stufenweise Einführung des intelligenten Fahrtenschreibers.

Lenk- und Ruhezeiten: die Grenzwerte auf einen Blick

RegelungGrenzwertPraxishinweis
Tageslenkzeit9 StundenZweimal wöchentlich ist eine Verlängerung auf 10 Stunden zulässig
Wochenlenkzeit56 StundenKalenderwoche von Montag 00:00 Uhr bis Sonntag 24:00 Uhr
Doppelwochenlenkzeit90 StundenNach 56 Stunden bleiben in der Folgewoche nur noch 34 Stunden
Fahrtunterbrechung45 Minuten nach spätestens 4,5 StundenTeilbar in 15 + 30 Minuten, zwingend in dieser Reihenfolge
Tägliche Ruhezeit11 StundenTeilbar in 3 + 9 Stunden; Reduzierung auf 9 Stunden höchstens dreimal zwischen zwei Wochenruhezeiten
Wöchentliche Ruhezeit45 StundenReduzierung auf 24 Stunden möglich, Ausgleich bis zum Ende der dritten Folgewoche
Mehrfahrerbetrieb9 Stunden Ruhe innerhalb von 30 StundenDer zweite Fahrer darf in der ersten Stunde noch fehlen

Dargestellt sind die Grundregeln. Ausnahmen und Sonderfälle behandeln wir in der Unterweisung an Ihren konkreten Einsatzprofilen.

Neu seit dem 1. Juli 2026: Fahrzeuge und Fahrzeugkombinationen über 2,5 t im gewerblichen grenzüberschreitenden Güterverkehr und in der Kabotage benötigen einen intelligenten Fahrtenschreiber der zweiten Generation. Reine Inlandsfahrten unter 3,5 t sind davon nicht erfasst – hier kann jedoch die nationale Aufzeichnungspflicht der FPersV greifen. Setzen Sie Sprinter oder Gespanne grenzüberschreitend ein? Wir prüfen Ihren Fuhrpark kostenlos im Erstgespräch.

Für wen ist die Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten verpflichtend?

Unterwiesen wird nicht nur, wer fährt – sondern jeder, der Einfluss auf Lenk- und Ruhezeiten nimmt.

Berufskraftfahrer

Fahrzeuge über 3,5 t und Busse ab neun Personen – die Kerngruppe jeder Unterweisung.

Disponenten

Wer Touren plant, entscheidet über die Einhaltbarkeit. Fehler entstehen meist am Schreibtisch, nicht am Steuer.

Verkehrsleiter

Verantwortlich nach VO (EG) 1071/2009 und persönlich in der Zuverlässigkeitsprüfung.

Fuhrparkleiter

Verantwortlich für Auslesefristen, Archivierung und die dokumentierte Reaktion auf Verstöße.

Geschäftsführung

Trägt die Aufsichtspflicht nach § 130 OWiG – auch ohne eigene Fahrtätigkeit.

Flotten ab 2,5 t

Sprinter und Gespanne im grenzüberschreitenden Verkehr sind seit Juli 2026 im Anwendungsbereich.

Mehrfahrerbesatzungen

Eigene Ruhezeitlogik: 9 Stunden innerhalb von 30 Stunden statt 11 Stunden täglich.

Aushilfs- und Servicefahrer

Der unterschätzte Fall: gelegentliche Fahrer machen die meisten Bedienfehler am Fahrtenschreiber.

Schnelltest: Betrifft die Unterweisungspflicht Ihren Betrieb?

Wenn Sie eine dieser drei Fragen mit Ja beantworten, besteht Handlungsbedarf:

  1. Setzen Sie Fahrzeuge oder Kombinationen über 3,5 t ein oder Fahrzeuge über 2,5 t im grenzüberschreitenden Verkehr?
  2. Liegt Ihre letzte dokumentierte Unterweisung länger als zwölf Monate zurück?
  3. Können Sie die Auslesenachweise (28 und 90 Tage) sowie Ihre Reaktion auf Verstöße nicht lückenlos vorlegen?

Ihre Vorteile auf einen Blick

Rechtssicherheit, belegbar

Sie halten einen prüffesten Nachweis in der Hand – mit Datum, Dauer, Inhalten, Teilnehmerliste und Angaben zum Unterweisenden.

Bußgeldrisiko senken

Wir arbeiten die Verstöße durch, die bei Straßen- und Betriebskontrollen tatsächlich beanstandet werden – nicht die Theorie aus dem Lehrbuch.

Minimale Ausfallzeit

Termine auch früh morgens, abends oder samstags. Im Online-Format ohne Anfahrt der Fahrer und bei mehreren Standorten zeitgleich.

Planbare Kosten

Transparenter Festpreis inklusive Anfahrt, Unterlagen und Zertifikaten. Keine Nachberechnung.

Weniger Verwaltungsaufwand

Sie erhalten das komplette Dokumentationspaket ablagefertig – Personalakte, Audit und Behördenanfrage sind damit bedient.

Bessere Auditfähigkeit

Große Verlader fragen Unterweisungsnachweise im Lieferantenaudit regelmäßig ab. Sie liefern sie auf Anhieb.

Inhalte der Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten

Zwei Themenblöcke, ein Termin. Alle Inhalte werden an Ihrem Fuhrpark, Ihren Fahrzeugklassen und Ihren typischen Touren durchgesprochen.

Lenkzeiten, Pausen und Ruhezeiten

  • Tages-, Wochen- und Doppelwochenlenkzeit richtig berechnen
  • Fahrtunterbrechungen: 45 Minuten, Aufteilung 15 + 30
  • Tägliche Ruhezeit, Reduzierung und Aufteilung
  • Wöchentliche Ruhezeit, Reduzierung und Ausgleich
  • Mehrfahrerbetrieb und Zustieg des zweiten Fahrers
  • Fährenregelung und Rückkehrregelung
  • Notstandsregelung nach Artikel 12 und ihre Grenzen
  • Wochenarbeitszeit nach § 21a ArbZG richtig abgrenzen

Nachweisführung, Tachograph und Kontrollpraxis

  • Fahrerkarte: Handhabung, Verlust, Defekt, Ersatzverfahren
  • Zeitgruppen korrekt schalten – die häufigste Fehlerquelle
  • Manuelle Nachträge: wann erforderlich, wie dokumentiert
  • Ausdrucke lesen, erstellen und korrekt beschriften
  • Smart Tachograph Gen2 V1 und V2, Grenzübertrittserfassung
  • Mitführpflichten bei der Straßenkontrolle
  • Auslese- und Aufbewahrungsfristen: 28 Tage, 90 Tage, ein Jahr
  • Ablauf einer BALM-Betriebskontrolle und Unternehmerhaftung

Lenkzeit, Arbeitszeit, Bereitschaft und Ruhezeit im Vergleich

ZeitartWas zählt dazu?RechtsgrundlageTypischer Fehler
LenkzeitZeit am Steuer bei bewegtem Fahrzeug, einschließlich Stau und RangierenVO (EG) 561/2006Rangieren wird nicht als Lenkzeit erkannt
ArbeitszeitBe- und Entladen, Ladungssicherung, Kontrolle, Papiere, Wartung§ 21a ArbZGWird als Pause geschaltet – der klassische Beanstandungsgrund
BereitschaftszeitWartezeiten mit im Voraus bekannter Dauer sowie Beifahrerzeit§ 21a ArbZGUnbekannte Wartedauer wird als Bereitschaft gebucht
FahrtunterbrechungAusschließlich Erholung, keinerlei andere ArbeitArtikel 7 VO 561/2006Aufteilung 30 + 15 statt zwingend 15 + 30
RuhezeitZusammenhängender Zeitraum zur freien VerfügungArtikel 8 VO 561/2006Ruhezeit wird durch eine kurze Arbeitsanweisung unterbrochen

Inhalte passen wir an Ihren Fuhrpark an

Entsorgung, Bau, Werkverkehr, Kurierdienst oder Filialbelieferung – jede Branche hat eigene Fehlerquellen. Nennen Sie uns Ihre und wir bauen die Schulung darum herum.

So läuft Ihre Unterweisung ab: in fünf Schritten

Planbar, ohne Überraschungen und ohne unnötige Ausfallzeit im Fahrbetrieb.

1. Kostenlose Erstberatung

Rund 15 Minuten: Fuhrparkstruktur, Fahrzeugklassen, Einsatzgebiete, Teilnehmerkreis und vorhandene Nachweise.

2. Festpreisangebot und Termin

In der Regel innerhalb eines Werktages. Termine früh, abends oder samstags, abgestimmt auf Ihren Fahrbetrieb.

3. Vorbereitung mit Ihren Daten

Auf Wunsch sichten wir vorab anonymisierte Auswertungen oder typische Touren aus Ihrem Betrieb.

4. Durchführung vor Ort oder online

Interaktiv statt Frontalvortrag: gemeinsam rechnen, Ausdrucke lesen, am Gerät üben, abschließend Lernerfolgskontrolle.

5. Zertifikat und Dokumentation

Zertifikat je Teilnehmer, Unterweisungsnachweis für den Betrieb, ablagefertig für Personalakte und Audit.

Kompakte Wiederholungsunterweisung ab etwa 3 Stunden · ausführliche Erstunterweisung etwa 6 bis 8 Stunden

Lenk- und Ruhezeiten Schulung online oder inhouse?

Beide Formate erfüllen die Anforderungen an eine dokumentierte Unterweisung. Der Unterschied liegt in Aufwand, Tiefe und Nachhaltigkeit.

KriteriumOnline-UnterweisungInhouse vor Ort
TerminflexibilitätSehr hoch, auch kurzfristigNach Abstimmung, planbar
Ausfallzeit im FahrbetriebGering, keine AnfahrtHöher, dafür gebündelt
Verteilte StandorteIdeal, alle gleichzeitigJe Standort ein Termin
Bezug zu Ihren ProzessenGut, bei VorabstimmungSehr hoch, wir sehen Fahrzeuge und Abläufe
Übung am realen GerätEingeschränktDirekt am Fahrtenschreiber Ihrer Fahrzeuge
Nachhaltigkeit des LerneffektsGutErfahrungsgemäß höher
TeilnahmebescheinigungJaJa

Unsere Empfehlung: Erstunterweisung und erkannte Probleme im Betrieb sprechen für inhouse. Jährliche Wiederholung, verteilte Standorte und einzelne Nachzügler sprechen für online. Viele Kunden kombinieren beides im Wechsel.

Warum Gefahrgut Consulting?

Seit über zehn Jahren beraten wir Unternehmen bundesweit zu Gefahrgut, Transport-Compliance und Arbeitssicherheit. Die Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten ist bei uns kein Randprodukt.

Dozenten aus der Praxis

Unsere Referenten kennen Disposition, Fahrbetrieb und Kontrollsituationen aus eigener Anschauung – nicht nur aus dem Verordnungstext.

Rechtsstand laufend aktualisiert

Mobilitätspaket I, Smart Tachograph Gen2 V2 und die seit dem 1. Juli 2026 geltende Ausrüstungspflicht ab 2,5 t sind eingearbeitet.

Ihre Fälle statt Lehrbuchbeispiele

Auf Wunsch bereiten wir die Schulung mit anonymisierten Auswertungen aus Ihrem Fuhrpark vor.

Bundesweit, Anfahrt inklusive

Von Leverkusen aus schulen wir deutschlandweit. Anfahrtskosten sind in unseren Inhouse-Festpreisen enthalten.

Ein fester Ansprechpartner

Kein Callcenter und keine wechselnden Zuständigkeiten – vom Erstgespräch bis zur Dokumentation.

Compliance aus einer Hand

Gefahrgutbeauftragter, Verkehrsleiter, ADR-Unterweisung und Gefahrstoffunterweisung – ein Partner für Ihre gesamte Transport-Compliance.

Was kostet eine Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten?

Transparente Pauschalpreise, kein Kleingedrucktes. Der Preis richtet sich nach Teilnehmerzahl, Format, Standortanzahl und Schulungstiefe.

Online-Unterweisung

ca. 3 Stunden, live und interaktiv
auf Anfrage
  • Inhalt:
  • Tages- und Wochenlenkzeit
  • Ruhezeiten und Fahrtunterbrechungen
  • Wochenarbeitszeit nach ArbZG
  • Mehrfahrerbesatzung
  • Kontrollmittel und Mitführpflicht
  • Inklusive:
  • Alle Standorte in einem Termin
  • Digitale Seminarunterlagen
  • Lernerfolgskontrolle
  • Zertifikat

Unterweisung vor Ort

ca. 6 bis 8 Stunden, inhouse
799 zzgl. MwSt.
  • Inhalt:
  • Tageslenkzeit
  • Tagesruhezeit
  • Wochenlenkzeit
  • Wochenarbeitszeit
  • Mehr-Fahrer-Besatzung
  • Kontrollmittel
  • Notstandsklausel
  • Mitführpflicht der Dokumente
  • Neuerungen und Nachweis Lenk- und Ruhezeiten
  • Inklusive:
  • Anfahrtkosten
  • Seminarunterlagen
  • Zertifikat
Meistgewählt

Individualschulung

Mehrere Standorte oder Sonderfälle
auf Anfrage
  • Inhalt:
  • Alle Leistungen der Inhouse-Schulung
  • Branchenspezifische Fallbeispiele
  • Vorbereitung mit Ihren Auswertungen
  • Schulung für Disponenten und Fuhrparkleiter
  • Inklusive:
  • Mehrere Standorte und Termine
  • Kombination mit weiteren Unterweisungen
  • Anfahrtkosten
  • Seminarunterlagen
  • Zertifikat

Sparen durch Kombination: Wer Lenk- und Ruhezeiten gemeinsam mit der Unterweisung Digitaler Tachograph oder der ADR-1.3-Unterweisung bucht, spart gegenüber Einzelbuchungen spürbar: ein Termin, eine Anfahrt, ein Dokumentationspaket.

Nennen Sie uns Fahrzeugklassen, Teilnehmerzahl und Wunschstandort – Sie erhalten in der Regel innerhalb eines Werktages ein verbindliches Festpreisangebot.

Häufige Fragen zur Unterweisung Lenk- und Ruhezeiten

Ja. Das Fahrpersonalrecht verpflichtet Unternehmer, ihr Fahrpersonal über die Sozialvorschriften zu unterweisen und die Einhaltung zu überwachen. Ergänzend greift § 130 OWiG: Ohne dokumentierte Aufsichtsmaßnahmen haftet die Geschäftsführung selbst.

Bei Neueinstellung, bei wesentlichen Rechtsänderungen und danach in regelmäßigen Abständen. In der Praxis hat sich ein jährlicher Turnus etabliert. Er wird von Behörden und Auditoren als angemessen anerkannt.

Eine kompakte Wiederholungsunterweisung dauert etwa drei Stunden. Eine ausführliche Erstunterweisung mit Geräteschulung und Rechenübungen umfasst rund sechs bis acht Stunden. Wir stimmen die Dauer auf Ihren Teilnehmerkreis ab.

Beides erfüllt die Anforderungen. Inhouse empfehlen wir für die Erstunterweisung und bei erkannten Problemen, weil wir am realen Fahrtenschreiber arbeiten. Online ist bei verteilten Standorten und jährlichen Wiederholungen wirtschaftlicher.

Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat. Ihr Unternehmen erhält den Unterweisungsnachweis mit Datum, Dauer, Ort, Inhaltsübersicht, Teilnehmerliste und Angaben zum Unterweisenden – ablagefertig für Personalakte, Behörde und Lieferantenaudit.

VO (EG) 561/2006 für Lenk- und Ruhezeiten, VO (EU) 165/2014 für den Fahrtenschreiber, das Fahrpersonalgesetz, die Fahrpersonalverordnung, § 21a Arbeitszeitgesetz sowie die Änderungen durch das EU-Mobilitätspaket I.

Nach spätestens 4,5 Stunden Lenkzeit ist eine Fahrtunterbrechung von 45 Minuten einzulegen. Sie ist teilbar in 15 Minuten plus 30 Minuten, zwingend in dieser Reihenfolge. Eine Aufteilung 30 + 15 ist ein Verstoß.

Die Höhe hängt von der Verstoßart, der Überschreitungsstufe, der Fallzahl und dem Verschulden ab. Bußgelder werden in der Regel je Verstoß und häufig gegen Fahrer und Unternehmen festgesetzt. Pauschale Beträge wären irreführend.

Beide, unabhängig voneinander. Der Fahrer haftet für den einzelnen Verstoß, das Unternehmen für Organisations-, Kontroll- und Dokumentationsversäumnisse. Eine dokumentierte Unterweisung ist Ihr zentrales Entlastungsargument.

Nein. Be- und Entladen, Ladungssicherung, Fahrzeugkontrolle und Papierarbeit sind Arbeitszeit nach § 21a ArbZG. Werden sie als Pause geschaltet, ist das einer der häufigsten Beanstandungsgründe bei Kontrollen.

Lenkzeit ist ausschließlich die Zeit am Steuer. Arbeitszeit umfasst zusätzlich alle Nebentätigkeiten. Die Arbeitszeitgrenze von durchschnittlich 48 Wochenstunden ist häufig früher erreicht als die Lenkzeitgrenze von 56 Stunden.

Nein. Die regelmäßige wöchentliche Ruhezeit von 45 Stunden darf seit dem Mobilitätspaket I nicht im Fahrzeug verbracht werden. Die Kosten einer geeigneten Unterkunft trägt der Arbeitgeber.

Die Fahrerkartendaten sind spätestens alle 28 Tage zu kopieren, die Massenspeicherdaten spätestens alle 90 Tage. Die Nachweise sind ein Jahr aufzubewahren und der Aufsichtsbehörde auf Verlangen vorzulegen.

Seit dem 1. Juli 2026 gilt für Fahrzeuge über 2,5 t im gewerblichen grenzüberschreitenden Güterverkehr und in der Kabotage die Ausrüstungspflicht mit intelligentem Fahrtenschreiber. Reine Inlandsfahrten unter 3,5 t sind nicht erfasst.

Ja. Maßgeblich ist die zulässige Gesamtmasse der Fahrzeugkombination. Ein 3,5-t-Transporter mit Anhänger überschreitet die Grenze und fällt damit in den Anwendungsbereich. Das ist der unterschätzte Fall im Handwerk.

Ausdrücklich ja, wir empfehlen es sogar. Ein erheblicher Teil der Verstöße entsteht in der Tourenplanung. Gemischte Gruppen aus Fahrern und Disposition erzielen erfahrungsgemäß den größten Effekt.

Ja. Häufig kombiniert werden die Unterweisung Digitaler Tachograph und die ADR-1.3-Unterweisung. Ein Termin, eine Anfahrt und ein Dokumentationspaket senken Kosten und Ausfallzeit spürbar.

Nein. Die betriebliche Unterweisung nach Fahrpersonalrecht und die Weiterbildung nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz sind unterschiedliche Pflichten. Beide sind zu erfüllen und ersetzen einander nicht.

Ihre Frage war nicht dabei? Rufen Sie uns an: 0214 403 9597

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Nennen Sie uns Fahrzeugklassen, Teilnehmerzahl und Wunschstandort. Sie erhalten in der Regel innerhalb eines Werktages ein verbindliches Festpreisangebot – unverbindlich und kostenfrei.

Alex Cwiklinski
Alex Cwiklinski
Geschäftsinhaber & Gefahrgutbeauftragter

Seit über 10 Jahren beraten wir Unternehmen bundesweit zu Gefahrgut, Transport-Compliance und Arbeitssicherheit – persönlich, verlässlich und zu transparenten Pauschalpreisen.

  • info@gefahrgut-consulting.de
  • 0214 403 9597
  • Köschenberg 10, 51379 Leverkusen
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